Motorschaden legt Patscherkofelbahn lahm: Behebung dauert Tage

Die zweite Sektion steht seit Samstagfrüh still. Die Behebung des Schadens dauert einige Tage. Die untere Sektion bleibt in Betrieb.

Die zweite Sektion der Kofelbahn ist aufgrund eines Motorschadens nicht in Betrieb.
© TT/Daum

Innsbruck – Das ist bitter. Wochenende, schönes Wetter, kein Wind – und die obere Sektion der Innsbrucker Kofelbahn kann nicht in Betrieb gehen. Am Freitagabend wurden Mitarbeiter auf den defekten Motor in der Mittelstation aufmerksam und machten sich sofort an die Reparaturarbeiten.

„Wir waren die ganze Nacht dran. Wir hatten aber keine Chance, die Bahn wieder zum Laufen zu bekommen. Das wird leider eine gröbere Aktion“, sagte Geschäftsführer Adrian Egger am Samstag. „Das ist alles richtig Käse.“

Wir hatten keine Chance, die Bahn wieder zum Laufen zu bringen. Der Motor muss ausgebaut werden.
Adrian Egger (Geschäftsführer)

Der sieben Tonnen schwere Motor muss nun ausgebaut und aus der Mittelstation gehoben werden. Das kann nur mit einem Spezialkran bewältigt werden. Dieser soll am Montag kommen. Techniker werden dann den defekten Antriebsring vor Ort austauschen. Am Mittwoch sollte die Bahn wieder laufen, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und auch sonst läuft alles glatt.

Die untere Sektion bleibt jedenfalls in Betrieb. (dd)

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

„Nicht durchdachter Riesenklotz“ – FPÖ kritisiert Neubau am Igler Widumplatz

Nach langem Hin und Her erging nun der Baubescheid für den Neubau mit betreutem Wohnen und Geschäftsflächen am Widumplatz in Igls, die TT berichtete. Heftige Kritik an dem Projekt übt FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel: „Die Igler werden diesen Bau nie akzeptieren.“ Nicht das betreute Wohnen an sich sei das Problem, sondern die Dimension mit fünf Geschoßen und auch die Aufteilung des Neubaus.

„Die Wohneinheiten kommen direkt an die Straße, der flache Teil mit Lebensmittelmarkt in den hinteren Bereich. Das ist widersinnig“, betont Federspiel und bezeichnet das Projekt als „nicht durchdachten Riesenklotz“. BM Georg Willi hätte das noch ändern können, sei aber über die Igler drübergefahren.


Kommentieren


Schlagworte