Zug, Bus, Rad oder Auto: Wie wir uns nach dem Corona-Lockdown (neu) bewegen

Der Corona-Lockdown hat das Mobilitätsverhalten auf den Kopf gestellt. Rad und Auto boomen, der öffentliche Verkehr verliert. Die Öffis werden sich anstrengen müssen, sagen Experten.

Ob Zug, Bus, Rad oder Auto: Die Corona-Krise hat das Mobilitätsverhalten gravierend beeinflusst. Die Frage ist, was davon bleibt?
© iStock

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Gehen Sie noch, oder fahren Sie schon? Und wenn ja, mit welchem Fortbewegungsmittel: Rad, Pkw oder doch wieder per Bus und Bahn? Der Corona-Lockdown sowie die Grenzschließungen und die damit verbundene Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit haben das individuelle Mobilitätsverhalten massiv beeinflusst. Fundierte Erhebungen über die Verwerfungen in der Verkehrsmittelwahl gibt es in Tirol derzeit noch keine. Exakte Zahlen liegen – wie berichtet – vorerst nur für die Brennerautobahn vor. So ging dort im April der Pkw-Individualverkehr im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 80 Prozent zurück. Corona-bedingt reduzierte sich das Gesamtverkehrsaufkommen am Brenner seit Jahresbeginn um zwei Millionen Fahrten.

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