Anrainer beklagten sich: Stadt Innsbruck sperrt Grillplatz Tumlerpark

Ab Donnerstag gilt das Verbot, die MÜG wird kontrollieren. Bürgermeister Willi und Vize Schwarzl verweisen auf die anderen sechs Grillplätze in Innsbruck, auch weitere Optionen werden geprüft.

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Symbolbild.
© pixabay

Innsbruck – Weil es wiederholt zu Konflikten und Beschwerden gekommen ist, darf ab Donnerstag im Innsbrucker Tumlerpark nicht mehr gegrillt werden. Das berichtet die Stadt in einer Aussendung. Das Verbot soll von der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) kontrolliert werden.

Der Grillplatz im Tumlerpark wurde intensiv genutzt, was bei Anrainern zu Beeinträchtigungen aufgrund der Rauchentwicklung geführt hat. Da nicht genug Parkmöglichkeiten vorhanden waren, wurden außerdem oft Zufahrten blockiert.

Stadt verweist auf Alternativen und prüft neue Plätze

„Es ist natürlich immer schade, wenn die Stadt Innsbruck gezwungen ist, ein öffentliches Angebot einzustellen. Immer wiederkehrende Konflikte und Beschwerden haben leider dazu geführt, dass wir uns entschlossen haben, den Grillplatz Tumlerpark aufzulösen. Durch die weiteren sechs Standorte von Grillplätzen bestehen aber genügend Kapazitäten und Möglichkeiten zum Grillen“, so Bürgermeister Georg Willi (Grüne). Die verbleibenden Grillplätze sind „Spielplatz Kranebitten“, „Gramartboden“, „Arzl-Schießstand“, „Rossau Promenade“, „Rimmlwiese – Hawaii“ und „Waldspielplatz Erlerweg“.

Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl (Grüne) fügte hinzu: „Um den Bedarf an Grillstellen weiterhin bestmöglich abdecken zu können, erfolgt aktuell die Prüfung von zusätzlichen Standorten. Konkret geht es hierbei zum Beispiel um die Erarbeitung eines Projektes für einen Grillplatz ‚Kranebitten 2‘." (TT.com)

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