Mainz überraschte bei 2:0 in Dortmund, Leipzig nur Remis

Der BVB patzte zuhause gegen Mainz, Leipzig kam nicht über ein Unentschieden gegen Düsseldorf hinaus. Der Abstiegskampf konzentriert sich nun auf ein Fernduell zwischen Düsseldorf und Bremen.

Hinteregger (r.) konnte mit Frankfurt drei wichtige Punkte einfahren.
© Jan Huebner

Frankfurt – Borussia Dortmund hat einen Tag nach dem fixierten Meistertitel des FC Bayern München in der deutschen Fußball-Bundesliga beim 0:2 gegen Mainz 05 gepatzt. Dahinter machte Leipzig gegen Düsseldorf ebenfalls nur einen Punkt (2:2). Der Abstiegskampf konzentriert sich nach der 32. Runde wohl auf ein Fernduell zwischen Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen.

Mainz hat zwei Spieltage vor Schluss fünf Punkte mehr als Düsseldorf und sechs mehr als Werder Bremen. Für beide geht es in erster Linie um den Relegationsplatz 16, den Düsseldorf dank später Tore in Leipzig behaupten konnte.

Der Tabellen-14. FC Augsburg ist mit sechs Punkten vor Düsseldorf rechnerisch noch nicht gerettet, hat aber die deutlich bessere Tordifferenz. Augsburg verlor gegen TSG Hoffenheim 1:3. Der frühere Salzburg-Stürmer Munas Dabbur erzielte die ersten beiden Tore (59., 62.) ÖFB-Teamspieler Florian Grillitsch spielte auf ungewohnter Defensiv-Position im Zentrum einer Dreier-Abwehr neben Stefan Posch durch. In der Offensive war Christoph Baumgartner bis zur Pause im Einsatz.

In Leipzig war Kevin Kampl (60.) erfolgreich, nachdem ihm zuvor ein Elfmeter verwehrt blieb. Timo Werner legte nach, Steven Skrzybski (87.) und Andre Hoffmann (90.) trafen spät zum Punktgewinn der Fortuna. Marcel Sabitzer spielte bei RB bis zur 82. Minute, Konrad Laimer bis zur Pause. Bei der Fortuna war Markus Suttner über die volle Distanz im Einsatz, Kevin Stöger kam erst in der 82. Minute als "Joker".

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Am Samstag empfangen die Leipziger die Dortmunder, die gegen Mainz (mit Karim Onisiwo bis zur 84.) weit unter ihren Möglichkeiten spielten. Das 2:0 der Mainzer durch den 19-jährigen Jonathan Burkhardt sowie ein Elfmetertor von Jean-Philippe Mateta (49.) war verdient.

Drei Punkte hinter Leipzig legte Bayer Leverkusen im Fernduell um die Champions League nach. Die Werkself um ÖFB-Kapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic (spielten durch) gewann 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Köln, wo Florian Kainz ab der 78. Minute dabei war. Bayer hat auf Platz vier einen Punkt mehr als der Fünfte Gladbach.

In Frankfurt träumt man nach dem 2:1 gegen Schalke und Toren von Andre Silva (29.) und David Abraham (50.) noch vom Europacup. Der Mannschaft von Trainer Adi Hütter fehlen vor den beiden letzten Runden gegen Köln und Paderborn fünf Punkte. "Wir haben die Chance. Wenn wir das vor 5-6 Spielen gesagt hätten, dann wäre das überragend gewesen. Jetzt haben wir die Chance und wollen sie packen", sagte Martin Hinteregger, der in den letzten 20 Minuten anstelle von Stefan Ilsanker mitwirkte.

Schalke, das als Tabellenfünfter überwintert hat, ist nach 14 sieglosen Spielen in Serie nur noch Zehnter. Das Tor von Weston McKennie (59.) war zu wenig für die biederen Gäste, bei denen auch die ÖFB-Teamspieler Alessandro Schöpf und Michael Gregoritsch (ab 57.) nichts am Spielverlauf ändern konnten. (APA)


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