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BBT-Zulaufstrecke: EU-Verfahren gegen Deutschland möglich

Sollte Deutschland nicht den Nachweis erbringen, den Brennerzulauf bis 2030 fertigzustellen, könnte ein EU-Verfahren erfolgreich sein, glaubt Europarechtsexperte Obwexer.

Arno Kompatscher (l.) und Günther Platter fordern ein rasches Umdenken in der EU-Verkehrspolitik.
© Land Tirol

Innsbruck – Der Bau des 55 Kilometer langen Brennerbasistunnel ist das eine, er soll 2030 in Betrieb gehen. Die neuerliche Verzögerung um zwei Jahre findet LH Günther Platter „befremdlich“. Dass trotz eines Staatsvertrags mit Deutschland beim nördlichen Zulauf im bayerischen Inntal nichts weitergeht und mit der Fertigstellung nicht vor 2050 zu rechnen ist, kann er überhaupt nicht nachvollziehen. „Hier muss auf allen Ebenen Druck gemacht werden, auch von der EU“, sagt Platter.

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