Schwaz-Neuzugang Gerald Zeiner: „Es war Zeit für etwas Neues“

Nach sieben erfolgreichen Jahren in Hard sucht Handball-Rückraumstratege Gerald Zeiner (31) eine neue Herausforderung bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Der 53-fache Nationalspieler will in Tirol etwas bewegen und freut sich auf den Trainingsauftakt am 1. Juli.

Gerald Zeiner lief 53 Mal für das ÖHB-Team auf.
© GEPA pictures/ David Bitzan

Sie wurden mit Hard dreimal Meister und zweimal Cupsieger. Warum der Wechsel nach Tirol?

Zeiner: Wir haben in den sieben Jahren in Hard viel erreicht. Es war einfach an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Nach guten Gesprächen war ich vom Projekt Handball Tirol schnell überzeugt. In den nächsten Wochen übersiedle ich nach Schwaz.

Welche Ziele setzen Sie sich mit Schwaz?

Zeiner: Im Moment schwierig zu sagen. Jeder Sportler weltweit hofft, dass es nach der Corona-Krise wieder mit Training und Spielen normal losgeht. Es sind schon mehrere Monate vergangen, wo man keinen Handball in der Hand gehabt hat. Die Freude, in die Halle zu gehen und die neuen Teamkollegen kennen zu lernen, ist groß. Ich hoffe, dass wir im September in die Saison starten können.

Sie hatten in den letzten Jahren Verletzungspech.

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Zeiner: In den ersten fünf Jahren bei Hard hatte ich keine einzige Verletzung, in den letzten zwei Jahren jedoch zwei (Schambein, Schleimbeutelentzündung). Ich konnte regenerieren und die Defizite aufholen. Gott sei Dank passt jetzt wieder alles.

Wie sind Sie mit der Auslosung für die EM-Quali 2022 zufrieden?

Zeiner: Eine attraktive Gruppe, es hätte leichtere Gegner gegeben. Deutschland ist natürlich der Top-Favorit. Wir haben uns als Nationalteam den Ruf erarbeitet, dass wir auch gegen solche Gegner bestehen können. Bosnien wird vor allem auswärts unglaublich spannend. Estland ist für mich noch ein unbeschriebenes Blatt.

Leider kann die U20-EM 2020 doch nicht in Innsbruck stattfinden.

Zeiner: Das ist sehr bitter, weil es für junge Spieler eine Chance ist, sich zu präsentieren. Ich blicke gerne auf meine Zeit bei den Junioren zurück.

Das Interview führte Benjamin Kiechl


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