Viel zu früh geboren: Wiener Polizisten wurden zu Lebensrettern

13 Wochen zu früh setzten bei einer 33-Jährigen die Wehen ein. Zwei Wiener Polizeibeamte wurden zu Geburtshelfern. Jetzt bekamen sie Besuch von Mama und Baby.

Die Geburtshelfer freuten sich über den Besuch von Leon und seiner Mama.
© LPD Wien/Facebook

Wien – Einen dramatischen Start ins Leben hatte der kleine Leon. Am 20. März setzten bei einer 33-Jährigen in Wien die Wehen ein – in der 27. Schwangerschaftswoche. Eine Polizeistreife war schnell vor Ort. Während die Beamtin sich um die werdende Mutter kümmerte, entband ihr Kollege, der auch ausgebildeter Rettungssanitäter ist, den Bub.

Die Vitalzeichen des Kleinen wurden immer schwächer, der Polizist nabelte das Baby ab. Dann musste er das Neugeborene reanimieren bis der Notarzt kam, wie die Wiener Polizei in einer Aussendung mitteilte. Aber es gibt ein glückliches Ende: Nach drei Monaten im Spital durfte Leon jetzt nach Hause. Mit seiner Mama hat er letzte Woche seine Geburtshelfer – und Lebensretter – besucht. (TT.com)


Kommentieren


Schlagworte