MPreis sperrt Fleisch-Lieferungen von Tönnies und Auslieferung der Bestände

Man habe Tönnies-Fleisch für die Wurstproduktion verwendet, erklärte die Tiroler Supermarktkette auf Twitter. Nun wurden sowohl die Anlieferung durch das von einem Corona-Ausbruch betroffene Unternehmen als auch die Auslieferung restlicher Bestände gesperrt.

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Wolfgang Meister • 23.06.2020 16:42
Da gilt ein großer Dank an demjenigen der dieses Foto geschossen hat, sonst wäre das betrügen munter weitergegangen. Warum lässt sich der Einkauf auf solche dubiosen nicht ethisch vertretbaren Geschäfte ein? Man steht ja in engen Kontakt mit diesem Unternehmen und man weiß ja mit wem es zu tun hat. Schämt euch!!
Wolfgang Meister • 23.06.2020 16:49
Tonnies schlachtet pro Tag 30.000 Schweine, nur so zur Info... perverser geht es nicht...
Gregor Kofler • 23.06.2020 11:25
Ich bin froh, dass jeder einmal wieder seinen Fleischkonsum bzw. die Fleischherkunft hinterfragt. Die Geiz-ist-Geil Mentalität hat hier nichts verloren, ist jedoch die Realität in den österr. Kantinen und Großküchen (KH). Es war vor kurzem ein guter Bericht im ORF Am-Schauplatz-Wo-das-Schnitzel-herkommt https://tvthek.orf.at/topic/Dokus-Magazine/13869359/Am-Schauplatz-Wo-das-Schnitzel-herkommt/14055651/Am-Schauplatz-Wo-das-Schnitzel-herkommt/14716156
Herbert Haberl • 22.06.2020 21:11
es gibt auch noch das Bio Siegel das ist bei M-Preis Bio vom Berg von der Bio-Metzgerei Juffinger in Thiersee aber man muß schon genau schauen es ist nicht gut platziert? warum weiß ich nicht, der Preis ist ok!
Wolfgang Meister • 23.06.2020 15:52
Super Produkte, aber man muss sich nur Theke anschauen, dann sieht man wo die Nachfrage liegt, das soll nämlich so billig wie möglich sein, "Geiz ist Geil" liegt immer noch im Trend. Da ist die Politik gefordert, auf den Handel bzw. den Endverbraucher braucht man nicht zu warten, denn so werden wir die Ziele 2030 nie erreichen. Zeigt wieder ganz klar, der freie Markt hat auch hier versagt, er schlug logischerweise den billigsten ökologischen schädlichsten Weg ein.
Josef Penz • 22.06.2020 20:49
Als Konsument hat man bei der derzeitigen Gesetzeslage kaum eine Chance zu wissen, ob es sich bei Fleischprodukten wie Wurst wirklich um rein regionale Produkte handelt. Dafür müßte verpflichtend am Produkt dargestellt werden, wo die Tiere aufgewachsen sind (in welcher Region und am besten auch ob unter Massentierhaltung ja oder nein), wo die Tiere geschlachtet wurden und wo das Fleisch verarbeitet wurde. Interessant wäre vielleicht auch noch, ob den Tieren Antibiotika verabreicht wurde oder nicht. Prinzipiell sollte bei Tiroler Fleisch das Tier in Tirol aufgewachsen, das Tier in Tirol geschlachtet worden sein und das Fleisch in Tirol verarbeitet worden sein. Derzeit und auch in einiger Zeit wird in der EU so eine Kennzeichnungspflicht wohl unmöglich sein.
Richard Oswald • 22.06.2020 20:04
Auf der M- Preis Homepage ist zu lesen, dass seit Mai 2019 ALLE Alpenmetzgerei Produkte das renommierte AMA Gütesiegel tragen können. Da wird es mit der Wahrheit scheinbar nicht so genau genommen. Bezüglich der beworbenen Nachhaltigkeit bin ich sowieso skeptisch, angesichts der Tatsache, dass es bei M-Preis hauptsächlich AIA Geflügel gibt - einem Unternehmen, das laut Wikipedia Italien 2007 rund 300 Millionen Hühner geschlachtet hat.
Brigitte Epaperkunde • 22.06.2020 23:33
Konventionelle Wurst wird auch nicht als Alpenmetzgerei-Ware gekennzeichnet.
Franz Gaugg • 22.06.2020 18:23
Die bei MPREIS erhältliche Bio-Ware stammt selbstverständlich aus Tirol und Österreich, nur für die Wurstproduktion wird Fleisch aus Deutschland verwendet. Auch das abgepackte Rinder- und Schweinefleisch ist nachvollziehbar, hier wird die Herkunft und der Schlachtbetrieb auf der Verpackung angegeben, nebenbei kann das AMA Gütesiegel sowie das SUS und BOS Label eine Herkunftssicherheit geben. Die MPREIS Wurst, in der Tönnies Fleisch verarbeitet wurde, trägt kein AMA Gütesiegel. Es handelt sich um eine ganz normale konventionelle Wurst. Wer auf österreichische Fleischherkunft Wert legt, kann bei MPreis Hörtnagl Wurst oder BvB Wurstwaren kaufen.
Ferdinand Sprenger • 22.06.2020 18:18
Industriefleisch aus der "Alpenmetzgerei"! Wieder einmal wird der Konsument schamlos belogen. In Zukunft werde ich um die Fleischabteilung des MPreis einen großen Bogen machen. Hoffentlich unterschreiben viele Menschen das Tierschutzvolksbegehren.
Agnes Pucher • 22.06.2020 17:34
Zuerst werden Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten ,dann quer durch Europa gekarrt und grausam geschlachtet. Mitarbeiter aus Billiglohnländern dürfen dann unter genauso unwürdigen Bedingungen lausig bezahlt das Fleisch verarbeiten. Und dann wird dieses wieder durch Europa gekarrt um in den jeweiligen Ländern als einheimisches Produkt verkauft zu werden. Das nenne ich Betrug. Die Tiroler Bauern beklagen den Absatz von ihren Produkten - was mit den Kälbern am Transport in den nahen Osten passiert ist vielfach dokumentiert. Und was passiert? Große einheimische Betriebe welche mit der Regionalität werben, machen dabei offensichtlich gutes Geld.Mag zwar alles legal sein, es ist aber ein Betrug am Kunden. Denn wo Tirol drauf steht ist offensichtlich …..halb Europa drinnen. Und ich kann nur an alle appellieren, derzeit läuft die Eintragung für das Tierschutzvolksbegehren. Massentierhaltungen und Tiertransporte wie jetzt üblich gehören längst verboten.
Roland Wimmer • 22.06.2020 17:06
Scheinheiligkeit ist anscheinend eine Tiroler Tugend. Zuerst Geiz ist geil und sich dann wundern, dass die billige Wurst bzw. das billige Fleisch nicht „einheimisch“ ist. Qualität hat seinen Preis und Fleisch ist kein Diskountartikel.
Agnes Pucher • 22.06.2020 20:31
Stimmt nicht ganz. Es kann sein, dass teuer nicht unbedingt bedeutet dass das Fleisch nicht auch irgendwoher billig eingekauft wurde. Erhöht aber die Gewinnspanne für die Unternehmen. Immer mehr Konsumenten sind bereit einen fairen Preis zu zahlen - nur das Produkt soll dann halt auch wirklich fair sein. Und da kommt so mancher Zweifel auf
Martha Eberharter • 22.06.2020 16:42
So schaut "regionale Qualität"aus wie immer Werbung gemacht wird!So wird man als Konsument über den Tisch gezogen möchte nicht wissen welche Diskonter noch bei diesem Schlachthof eingekauft haben??Mahlzeit!!
Fritz Gurgiser • 22.06.2020 16:42
Punkt 1). Das Foto stammt vom 18. Mai 2020, soviel ist einmal klar und da hat Markus Wilhelm Recht. Punkt 2). Es geht nicht darum, ob beim MPreis jemand mit dem "Corona-Virus" angesteckt ist oder wurde, sondern darum, dass unter der Markte "Alpenmetzgerei" Kundinnen und Kunden irrtümlich gemeint haben, in Fleisch und Wurst stecken die Alpen und nicht die Deutschen drinnen. Punkt 3). Haben auf unserer Transitforum-Seite heute auch den Berger-Schinken und empfehlen unserer Mitgliedern, diese Produkte nicht mehr zu kaufen. Punkt 4). Das, was in den letzten Wochen wieder an "Schweinereien" im wahrsten Sinn des Wortes wie Sumpfblasen zum "Leben erwacht ist", ist in erster Linie auf fehlende faire Rahmenbedingungen zurückzuführen - und das nutzt die FLEISCHMAFIA gnadenlos und brutal aus. Und diesem SYSTEM ist nur durch BOYKOTT beizukommen - wer auf die Politik wartet, kommt zu spät, denn sie ist Teil und Verursacherin dieses Systems. Gerade jetzt, wo es darum geht, die Weichen neu zu stellen - entweder zurück in genau diese "profitgeile und -gierige Vergangenheit" oder in eine Zukunft mit "enkeltauglichen Rahmenbedingungen" - sind wir direkt und unmittelbar gefordert. Wir als Konsumentin und Konsument. Wir und niemand anders entscheiden, was wir kaufen. ZEIT zum HANDELN, denn dem "Handel" ist es egal, was er verkauft - wenn wir REGIONALITÄT bevorzugen, verschwinden die Kilometerfresser- und Klimakillerprodukte. Nutzen Sie ihre Macht als Konsumentin und Konsument. LG Fritz Gurgiser, weitere Details auf www.transitforum.at - HERZLICHEN DANK.
Brigitte Epaperkunde • 22.06.2020 23:43
Ganz einfach: Hörtnagl- Bio vom Berg-Wurst/Fleischwaren kommen halt aus Österreich, sind teilweise bio und der Gaumen bestätigt die Qualität. Aber den haben die Leute nicht - schade, es wären ein paar LKW weniger. Aber Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass sich die Bevölkerung umstellt. Da müsste man vielleicht, um nur dasselbe Geld auszugeben, einen Wochenessplan entwickeln. Ah geh, wer denn.
Ilse Kirchner • 22.06.2020 16:34
Mich wundert beim MPreis gar nichts mehr! Viel Billiglebensmittel, Quantität vor Qualität, aus dem Ausland, Obst und Gemüse aus Übersee etc. Aber immer wieder werben, wie regional und heimisch hier gehandelt wird!? Auch beim Personal ist das zu bemerken, manch einer versteht kaum Deutsch. Einkaufen kann ich da nur Milch oder ev. was gerade dringend notwendig ist. Ansonsten ziehe ich andere Märkte und Geschäfte vor.
Wolfgang Meister • 22.06.2020 16:23
Denke kaum dass sich die zurückgezogene alte Geschäftsführung damit begeistern kann. Die "Neuen" sind anscheinend auch Gewinnmaximierungsgeschädigt bzw. haben das "Studium" der "neuen BWL" 1 zu 1 umgesetzt. Wollte Mpreis nicht eine Gewisse Vorreiterrolle einneinnehmen oder haben die ganzen Nachhaltigkeitspreise nicht gut getan.
Herbert Haberl • 22.06.2020 14:08
sind alle gleich einkaufen billig vom billigsten Ausbeuter egal woher, einfach traurig das alles ins unermessliche wächst,unterstützen wir kleine regionale Metzger die auch noch schlachten ( und nicht nur noch zukaufen?? ) um den Tieren wenigstens noch die qualvollen Transporte zu ersparen. Kennzeichnung und nur durch Kennzeichnung hat der bewußte Konsument eine Möglichkeit regionales zu unterstützen!!
Herbert Trainer • 22.06.2020 14:05
Versteht man das unter "Tiroler Alpenmetzgerei"??
Zenleser Andreas • 22.06.2020 17:00
Sie haben das falsch verstanden. Alpenpschweinerei !!!

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