Die Wacker-Siegesserie soll auch gegen Liefering nicht enden

Alex Eckmayr hat zwischen den Pfosten alles im Griff. Die schwarzgrüne Nummer zwei blieb zuletzt zweimal ohne Gegentor.
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Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Drei Siege in Serie gelangen dem FC Wacker zuletzt. Dementsprechend vollgepumpt mit Selbstvertrauen schreiten die Tiroler am Mittwoch (18.15 Uhr, live ORF Sport +) ohne den gesperrten Stefan Meusburger gegen den FC Liefering auf den Rasen. Aber auch die Salzburger mit dem Tiroler Tobias Anselm kommen nach dem 5:1 gegen Dornbirn formstark ins Tivoli.

„Es wird wieder eng werden“, weiß Trainer Thomas Grumser, der sich zuletzt freut­e, dass seine Joker (Mandl, Martic ...) so gut funktionierten. „Das zeigt, dass wir Wechselspieler haben, die sofort Impulse setzen können.“ Eine Qualität, die vor allem in englischen Wochen wertvoll zu sein scheint.

Apropos wertvoll, das war zuletzt auch Alexander Eckmayr. Zweimal in Folge hielt der 20-jährige Ersatz von Stammkeeper Lukas Wedl (Kreuzbandriss) seinen Kasten sauber: „Mich freut es, am Platz zu stehen. Und ich merk­e, dass mir jedes Spiel mehr Selbstvertrauen und Sicherheit gibt.“

Der Innsbrucker habe sich auch ein persönliches „Gegen­tor-Ziel“ gesetzt. Aber: „Das ist nicht das Wichtigste. Wichtig sind die Siege.“ Dass er sich nach zwei Zu-null-Spielen in Sachen persönliche Zielsetzung aber auf Kurs befindet, lässt sich der ruhige Tiroler dann doch noch entlocken ...

Im Aufstiegsrennen liegen indes offensichtlich die Nerven blank, denn Tabellenführer Ried und Verfolger Austria Klagenfurt patzten am Dienstag im Gleichschritt. Während die Wikinger aus Oberösterreich ausgerechnet gegen den Lokalrivalen OÖ Juniors mit 2:3 verloren, musste sich Austria Klagenfurt daheim überraschend dem GAK 1:2 geschlagen. Damit bleibt Ried zwei Punkte vor den zweitplatzierten Kärntnern.


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