Salzburg ließ nichts anbrennen und machte siebten Titel in Serie perfekt

Seit Sonntag und einem 3:0 gegen Hartberg ist es amtlich: Der Meister in der österreichischen Bundesliga heißt auch in dieser Saison Red Bull Salzburg. Der LASK verlor zuhause gegen den WAC 0:1. Rapid holte nach 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Sieg bei Sturm.

Verdienter Applaus: Salzburgs Kicker krönten sich zwei Runden vor Schluss erneut zum Meister.
© BARBARA GINDL

FC Red Bull Salzburg - TSV Hartberg 3:0 (1:0)

Red Bull Salzburg verteidigte am Sonntag seinen Titel erfolgreich und krönte sich wieder zum österreichischen Meister. Die "Bullen" gewannen in der 30. Bundesliga-Runde gegen Hartberg dank Treffern von Andre Ramalho (45.), Hwang Hee-chan (53.) und Patson Daka (59.) mit 3:0 und liegen damit in der Meistergruppe zwei Partien vor Schluss elf Punkte vor dem LASK, der beim WAC 0:1 verlor.

Dadurch können die Linzer die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch auch dann nicht mehr überholen, wenn sie nachträglich die vier abgezogenen Punkte retour bekommen sollten. Für die Mozartstädter, die auch das zweite Double en suite perfekt machten, ist es der siebente Meistertitel in Folge, der insgesamt 14. und der elfte in der Red-Bull-Ära.

SK Sturm Graz - SK Rapid Wien 2:3 (2:0)

Rapid ist in der Bundesliga zurück auf Vizemeisterkurs. Die Hütteldorfer machten am Sonntagabend zum Abschluss der 30. Runde aus einem 0:2-Rückstand bei Sturm Graz noch einen 3:2-Last-Minute-Sieg und zogen damit um zwei Punkte am nun drittplatzierten LASK vorbei, der gegen den WAC eine 0:1-Niederlage kassierte. Für Sturm rückte die Europacup-Teilnahme in noch weitere Ferne.

Das Debüt von Interimstrainer Thomas Hösele brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der 51-jährige Kurzzeit-Nachfolger von Nestor El Maestro konnte die vierte Niederlage in Folge der Steirer nicht verhindern. Eine ansprechende erste Hälfte, in der Stefan Hierländer (34.) und Otar Kiteishvili (45.+2) trafen, war am Ende zu wenig. Die Gäste legten nach der Pause mindestens einen Gang zu und belohnten sich durch Tore des nach einer Gehirnerschütterung wieder fitten Kelvin Arase (51.), Stefan Schwab (83./Elfmeter) und Ercan Kara (90.).

LASK - WAC 0:1 (0:0)

Die Titelträume des LASK sind seit Sonntag auch rechnerisch geplatzt. Vor leeren Zuschauerrängen im Paschinger Stadion schoss Torjäger Shon Weissman den WAC mit einem verwandelten Elfmeter spät zu internationalen Ehren (88.). Die viertplatzierte Truppe von Ferdinand Feldhofer ist im kommenden Jahr erneut fix international vertreten.

Es war ein schmeichelhafter Sieg, der LASK scheiterte als besseres Team auch an der Chancenverwertung. Die Truppe von Valerien Ismael kann in den letzten zwei Runden gegen Rapid (auswärts) und Meister Salzburg (h) aus eigener Kraft Platz zwei fixieren, der die Qualifikation für die Champions League bedeuten würde.

⚽ tipico Bundesliga, 30. Spieltag

Meistergruppe

Red Bull Salzburg - TSV Hartberg 3:0 (1:0)

  • Tore: Ramalho (45.), Hwang (53.), Daka (59.)

LASK - WAC 0:1 (0:0)

  • Tor: Weissman (89./Elfm.)

Sturm Graz - Rapid Wien 2:3 (2:0)

  • Tore: Hierländer (35.), Kiteishvili (45.) bzw. Arase (52.), Schwab (83./Elfm.), Kara (90.)

Qualifikationsgruppe

  • Austria Wien - SKN St. Pölten 2:5 (2:2)
  • SV Mattersburg - FC Admira 1:2 (1:0)
  • WSG Tirol - SCR Altach 0:1 (0:1)

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