Tiroler Polizei warnt vor Ladebon-Betrügern

Die Betrugsversuche mit Wert- oder Ladebons nehmen wieder zu. Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht. Codes sollten keinesfalls telefonisch bekannt gegeben werden.

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© Julian Stratenschulte/dpa

Innsbruck – Nachdem das Bundeskriminalamt seit Beginn des Monats Juni eine auffällige Häufung von Ladebon-Betrugsversuchen verzeichnet, warnt nun auch die Tiroler Polizei vor der Masche. Die Vorgangsweise der Täter ist unterschiedlich, aber meist geben sich die Anrufer als Mitarbeiter einer Betreiberfirma aus und versuchen so, die Codes der Bons herauszulocken.

Die Masche der Betrüger ist in vielen Fällen ähnlich: So versuchen sie mit Telefonanrufen die Mitarbeiter von Trafiken, Geschäften, Tankstellen oder Postpartnern zu täuschen und so an die Daten von Wert- und Ladebons zu kommen. Dabei geben die Täter vor, Mitarbeiter der Betreiberfirmen der betreffenden Wert- und Ladebons oder auch der Geschäftsleitung zu sein und behaupten, dass es zu Änderungen im System gekommen ist oder dass die Bons abgelaufen seien, weshalb sie ersetzt werden müssten. Teilweise verschleiern die Täter durch technische Maßnahmen ihre Telefonnummer, sodass der Eindruck entsteht, der Anruf käme tatsächlich vom Vertragspartner oder der Geschäftsleitung.

Im Zusammenhang mit den Betrugsversuchen rät die Polizei, keinesfalls telefonisch Daten von Wert- oder Ladebons bekannt zu geben. Solche Gespräche sollten gleich beendet werden. Wurden die Codes bereits bekannt gegeben, sollte deren Sperrung veranlasst werden. Außerdem sollte eine Anzeige bei der Polizei eingebracht werden. (TT.com)


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