Neue Heimat investierte 2019 rund 130 Millionen Euro in Tirol

Tirol größter gemeinnützliger Bauträger will sein Bauvolumen bis 2021 auf 250 Millionen Euro ausweiten.

Auch in Innsbruck stehen mit der nächsten Baustufe Pradl-Ost sowie der Entwicklung des Campagne-Areals zwei Großprojekte an.
© Neue Heimat

Innsbruck – Der Tiroler Wohnbauträger Neue Heimat Tirol (NHT) hat 2019 rund 130 Millionen Euro in den Bau von Wohnraum investiert, im Vorjahr waren es noch 120 Millionen Euro. Bis Ende 2021 will die NHT das Bauvolumen auf 250 Millionen Euro ausbauen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Im Jahr 2019 wurden 521 Wohnungen neu errichtet und 600 Bestandswohnungen saniert. Mit der Bilanz zeigte sich die Geschäftsführung durchaus zufrieden und verwies auf die Zukunftsaussichten. Man wolle in den kommenden zwei Jahren die "Bautätigkeit noch einmal intensivieren", geplante Projekte würden daher vorgezogen. Im Jahr 2020 sei der Baubeginn von 714 Wohnungen geplant. Derzeit befinden sich in Kufstein und Wörgl im Rahmen der Modernisierung der alten Südtiroler Siedlungen über 1000 neue Wohnungen in Bau. Auch in Innsbruck stehen mit der nächsten Baustufe Pradl-Ost sowie der Entwicklung des Campagne-Areals zwei Großprojekte an, hieß es.

"Finanziell solide und zukunftsfit aufgestellt"

Die NHT sei "ein verlässlicher und wichtiger Konjunkturmotor für die Tiroler Bauwirtschaft. 95 Prozent der Aufträge gehen dabei an heimische Betriebe", berichtete Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Der Wohnbauträger sei außerdem "finanziell solide und zukunftsfit aufgestellt und kann Eigenmittel unmittelbar für die Ankurbelung der Wirtschaft einsetzen", sagte der kaufmännische Geschäftsführer Markus Pollo.

Insgesamt verwaltet die NHT mittlerweile 19.299 Wohnungen in 87 Tiroler Gemeinden. Über 40.000 Tiroler wohnen unter einem Dach der NHT. Positiv entwickele sich auch die Bautätigkeit im Bereich kommunaler Infrastruktur. In Sistrans und Mutters errichtet die NHT aktuell neue Multifunktionsgebäude im Dorfzentrum. In der Wildschönau wurde zuletzt die alte Volksschule zu einem barrierefreien Gemeindeamt umgebaut und modernisiert sowie um neue Wohnungen erweitert. (APA, TT.com)

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