„Ich bin so unglaublich stolz": Harry erinnert an seine tote Mutter

59 Jahre wäre Lady Di heute alt, wäre sie nicht 1997 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Noch immer erinnern die Diana Awards alljährlich an die Prinzessin der Herzen. In diesem Jahr nutzt ihr Sohn Harry die Zeremonie für eine emotionale Ansprache.

Harrys Mutter Diana kam 1997 bei einem Autounfall ums Leben.
© AFP

Los Angeles/London – Prinz Harry hat am Mittwoch mit einem Auftritt für Überraschung gesorgt. Der 35-Jährige hielt im Rahmen der diesjährigen, aufgrund der Corona-Pandemie virtuell abgehaltenen, Diana-Awards-Verleihung eine Videoansprache aus Los Angeles – auch im Namen seines Bruders Prinz William.

Jährlich wird der Preis an junge Menschen im Alter zwischen neun und 25 Jahren verliehen, die sich sozial oder humanitär engagieren. Harry weiß dies, ebenso wie einst seine Mutter Prinzessin Diana, zu schätzen. Die 1997 bei einem Autounfall verunglückte Lady Di hätte am 1. Juli ihren 59. Geburtstag gefeiert.

„Ich bin so unglaublich stolz, Teil dieser Awards zu sein, da sie das Vermächtnis meiner Mutter ehren und das Beste in Menschen wie euch zum Vorschein bringen", richtete Harry das Wort an die Nominierten und Preisträger. „Ich weiß, dass meine Mutter für viele von euch eine Inspiration gewesen ist, und kann euch versichern, dass auch sie für eure Sache gekämpft hätte." Seine Mutter habe „niemals den einfachen Weg eingeschlagen", sondern „sich für die Menschen stark gemacht, die Hilfe brauchten", so der Brite.

„Spaltung, Isolation und Wut"

Nach Wochen der Proteste gegen Rassismus auf der ganzen Welt äußerte sich auch Harry zu dem Thema. „Institutionalisierter Rassismus hat keinen Platz in unseren Gesellschaften", sagte der 35-Jährige. In der heutigen Zeit komme es auf diesen Tatendrang und diese Hilfsbereitschaft an, sagte Harry. „Im Moment erleben wir auf der ganzen Welt Situationen, in denen Spaltung, Isolation und Wut dominieren." Dennoch sehe er „die größte Hoffnung in Menschen wie euch". Er sei in Bezug auf die Zukunft der Welt zuversichtlich gestimmt, „denn sie liegt in euren Händen".

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Dann schob der einstige Senior Royal, der seit März 2020 mit seiner Frau Meghan und Sohn Archie in den USA lebt, eine Entschuldigung hinterher: „Meine Frau sagte kürzlich, dass unsere Generation sowie die Generationen davor nicht genug getan hätten, um das Unrecht der Vergangenheit zu begleichen. Mir tut es leid, dass wir die Erde nicht zu dem Ort gemacht haben, den ihr verdient hättet." (spot)


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