Vettel nach Ferrari-Ärger: Mercedes „wäre ein Option“

Vor dem Spielberg-Rennen gestand Vettel, dass das Ferrari-Aus ein Schock für ihn gewesen sei. Mercedes würde den Deutschen reizen. Teamchef Toto Wolff machte zuletzt aber wenig Hoffnung auf eine Verpflichtung des vierfachen Weltmeisters.

Sebastian Vettel würde ein Wechsel zum Weltmeister-Team von Lewis Hamilton gute Laune bereiten.
© WILLIAM WEST

Spielberg – Sebastian Vettel kann sich einen Wechsel zu Mercedes in der kommenden Formel-1-Saison vorstellen. „Das wäre eine Option, aber ich weiß nicht, was die Pläne seitens Mercedes sind“, sagte der 33-Jährige vor dem Auftakt der neuen Formel-1-Saison im österreichischen Spielberg im RTL-Interview. Vettel muss Ferrari am Jahresende verlassen, sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. „Der Mercedes ist das beste Auto im Feld und in gewisser Weise für jeden von uns Fahrern eine Garantie, dass er, wenn er einsteigt, um die WM mitfahren kann“, sagte Vettel.

📽 Videobeitrag: Die Formel 1 ist in Spielberg gelandet:

Seit der Verkündung der Trennung von der Scuderia im Mai wird darüber spekuliert, ob der Hesse 2021 eine Chance im Silberpfeil erhält. Bei Mercedes enden die Kontrakte von Champion Lewis Hamilton (35) und Teamkollege Valtteri Bottas (30). Teamchef Toto Wolff hatte Vettel aber zuletzt nicht viel Hoffnung auf eine Verpflichtung gemacht.

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Über seine Ausmusterung bei Ferrari hatte sich Vettel in Spielberg verärgert gezeigt. Er habe zuvor noch klare Signale erhalten, dass der Rennstall mit ihm weitermachen wolle. Der Anruf von Teamchef Mattia Binotto „war in erster Linie ein Schock und kam überraschend“, sagte der Heppenheimer. Er wolle die gemeinsame Zeit aber nun ordentlich beenden. „Nachtreten ist nicht meine Art und auch nicht mein Ziel“, versicherte der viermalige Weltmeister.

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