Grumser stellt klar: „Der FC Wacker bleibt mein erster Ansprechpartner"

Trotz einiger anderer Angebote schlägt das Herz von Thomas Grumser weiter für den FC Wacker Innsbruck. Die Zukunft des scheidenden Trainers bei den Schwarz-Grünen klärt sich in den kommenden Tagen.

Da geht’s lang – auch in seinen letzten fünf Spielen als Wacker-Cheftrainer verfolgt Thommy Grumser einen klaren Plan.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Seinen Humor hat in der Landeshauptstadt auch Wacker-Trainer Thommy Grumser, der im Sommer von Daniel Bierofka abgelöst wird, nicht verloren. „Ein richtiger Kracher“, spielte er lächelnd auf das heutige Auswärtsspiel bei Schlusslicht Kapfenberg (18:30 Uhr) an. Die Steirer waren zuletzt im Schnitt sogar noch jünger als die Elf des FC Wacker, wo viele Talente der „Next Generation“ in den vergangenen Jahren unter Grumser herangewachsen sind.

Grumser hängt in seiner äußeren Einschätzung der verlorene Bundesliga-Abstiegskampf nach, dass er heuer mit seiner jungen Mannschaft ein blitzsaubere Saison spielt, fiel da offenbar nicht mehr so ins Gewicht. Und dennoch macht der scheidende Cheftrainer, der noch einen Vertrag bis Sommer 2021 hält, keinen Hehl daraus, dass trotz einiger anderer Angebote sein Herz immer noch für Schwarz-Grün schlägt: „Trotz der derzeitigen Situation bleibt mein erster Ansprechpartner der FC Wacker. Natürlich möchte ich irgendwann Klarheit haben, wie es weitergeht.“ Auf einen Gesprächstermin habe man sich inzwischen in der Kommandozentrale verständigt.

⚽ HPYBET 2. Liga -

  • 18:30 Uhr: Kapfenberger SV - FC Wacker Innsbruck
  • 18:30 Uhr: Blau-Weiß Linz - SV Horn
  • 18:30 Uhr: FC Liefering - Austria Lustenau
  • 20:25 Uhr: Vorwärts Steyr - SV Ried

„Man merkt jeden Tag, bei jedem Training in unserem Trainerstab, dass höchste Professionalität herrscht. Der Trainer steht vollkommen hinter uns“, stand Gesprächspartner Markus Wallner seinem Trainer gestern lobend zur Seite. Das Potenzial, ganz oben anzudocken, attestiert Grumser vielen seiner Schützlinge. Die eigene Zukunft? „Ich beschäftige mich nicht mit dem, was nach der Saison ist. Wir haben genug zu tun und wollen weitere Schritte nach vorne setzen.“ Damit ist nicht „nur“ der aktuelle Tabellenstand gemeint, wo der FCW zuletzt von den Jungbullen aus Liefering überholt wurde: „Vor der Saison wollten wir die Liga halten. Selbst Top vier ist ein Riesenerfolg.“

Die etwaige Rückkehr ins Oberhaus soll sein Nachfolger bewerkstelligen. Womöglich steht da auch wieder die WSG in einem Tiroler Zweitliga-Derby im Weg.


Kommentieren


Schlagworte