Anklage gegen bewaffneten Soldaten, der in Trudeau-Residenz eindrang

Ein Reservist der kanadischen Armee hatte am Donnerstag seinen Kleintransporter in das Haupttor des kanadischen Regierungssitzes gesteuert und war dann zu Fuß auf das Gelände gegangen. Die Hintergründe sind unklar.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau.
© REUTERS

Ottawa – Nach seinem Eindringen auf das Gelände des Amtssitzes von Kanadas Premierminister Justin Trudeau ist ein 46-jähriger Reservist in 22 Punkten angeklagt worden. Zu den Anklagepunkten, die am Freitag (Ortszeit) bei einer kurzen Anhörung vor einem Gericht in der Hauptstadt Ottawa verlesen wurden, gehören Verstöße gegen die Waffengesetze und das Ausstoßen von Drohungen.

Am 17. Juli soll der Beschuldigte erneut vor Gericht erscheinen. Der Reservist der kanadischen Armee hatte am Donnerstag seinen Kleintransporter in das Haupttor des kanadischen Regierungssitzes gesteuert und war dann zu Fuß auf das Gelände gegangen. Dort wurde er ohne weitere Zwischenfälle festgenommen. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann mehrere Waffen bei sich getragen, zum möglichen Motiv des Eindringlings machten die Ermittler keine Angaben. Sie gehen davon aus, dass der Reservist allein handelte.

Weder Trudeau und seine Familie noch die ebenfalls auf dem Anwesen residierende Generalgouverneurin von Kanada, Julie Payette, hatten sich während des Vorfalls dort aufgehalten. (APA/AFP)

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