Red-Bull-Einspruch zurückgewiesen: Mercedes mit DAS-Lenkung am Start

Die Silberpfeile dürfen das revolutionäre System, bei dem mittels Drücken und Ziehen am Lenkrad der Sturz der Vorderräder verändert wird, in dieser Saison verwenden. Ab 2021 ist DAS verboten.

Bottas und Hamilton dürfen weiter DAS zum Einsatz bringen.
© JOE KLAMAR

Spielberg – Mercedes darf das umstrittene DAS-Lenkradsystem beim WM-Auftakt der Formel 1 in Spielberg verwenden. Die Stewarts haben den Einspruch von Red Bull noch in der Nacht auf Samstag zurückgewiesen. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dürfen das revolutionäre System, bei dem mittels Drücken und Ziehen am Lenkrad der Sturz der Vorderräder verändert wird, einsetzen.

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass das DAS-System Teil der Steuerung des Autos und nicht der Radaufhängung sei. Mercedes hatte die Duale Achsen-Steuerung schon bei den Testfahrten im Februar zum Einsatz gebracht.

In Österreich kommt DAS, bei dem durch die Verstellung der Vorspur die Reifentemperatur beeinflusst werden kann, erstmals zum Renneinsatz. Für 2021 ist DAS verboten, obwohl die Autos wegen Corona gleich bleiben wie dieses Jahr.

RB-Berater Marko: "Das ist so zu akzeptieren"

Red Bull wird gegen die Entscheidung der Stewarts keinen Protest einlegen. "Das ist so zu akzeptieren. Wir wollten eine Klarstellung, sie ist nicht in der Weise ausgefallen, wie wir erwartet hätten. Wir haben immer noch unsere Zweifel", sagte Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko im ORF Fernsehen.

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Man müsse intern überlegen, ob man das nachbauen wolle und abschätzen, was es wirklich bringe. "Zahlt sich das aus, da es nächstes Jahr verboten ist? Das wird davon abhängen, wie viele Rennen heuer noch sind." Beachten müsse man bei den Vor- und Nachteilen auch das zusätzliche Gewicht von zwei Kilogramm. (APA)

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