Traumfreistoß von Alaba ebnete Bayern im Pokalfinale den Weg zum Double

Mit einem souveränen 4:2-Erfolg über Bayer Leverkusen wahrte der FC Bayern die Chance aufs Triple. ÖFB-Teamspieler David Alaba glänzte als Freistoß-Torschütze.

David Alaba spielte Dosenöffner und schoss das 1:0 für den FC Bayern.
© ROBERT MICHAEL

Berlin – Der FC Bayern hat sich zum Ende der schwierigen Corona-Saison mit dem Pokal-Triumph zum Doublesieger gekrönt. Der Münchner Geister-Express ließ sich am Samstag beim 4:2 auch von Bayer Leverkusen im Cup-Endspiel nicht stoppen. Im leeren Berliner Olympiastadion dokumentierten ÖFB-Teamspieler David Alaba (16.) mit einem Traumfreistoß, Serge Gnabry (24.) und Final-Rekordtorschütze Robert Lewandowski (59. und 89.) die Überlegenheit des deutschen Rekordchampions beim 13. Double aus Meisterschaft und Pokal.

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Und das Triple, das bislang nur Jupp Heynckes mit den Bayern im Jahr 2013 gefeiert hatte, ist nach dem insgesamt 20. Pokalerfolg weiter möglich. Im August geht es für die Mannschaft von Erfolgstrainer Hansi Flick in der Champions League weiter - das Finale am 23. August in Lissabon ist das Ziel.

Für Leverkusen, das nach dem 1:3 durch Sven Bender (64.) gegen dann etwas unkonzentrierte Münchner Hoffnung schöpfte, bedeutet die Finalniederlage den neunten zweiten Platz seit dem letzten Titelgewinn beim Pokalsieg im Jahr 1993 - das „Vizekusen“-Image verfolgt die Werkself weiter. Das Tor von Kai Havertz per Handelfmeter (90.+4) kam zu spät. Die nächste Chance, dieses abzulegen, bietet sich beim Europa-League-Finalturnier in Nordrhein-Westfalen. (dpa)

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