Wildschwimmen in Tiroler Seen und Bächen – und was es zu beachten gilt

Das Freibad ist überfüllt, der Strandurlaub fällt aus, warum nicht etwas Neues wagen? Wildschwimmen zum Beispiel. Hansjörg Ransmayr (62) macht es seit 20 Jahren. Er verrät, in welchen Tiroler Bergseen und Wasserfällen man gefahrlos Abkühlung findet.

Mit allen Wassern gewaschen: Hansjörg Ransmayr schwimmt auf 2145 Metern im Brechsee oberhalb des Pitztals. Für ihn ist der Trend Wildschwimmen wie ein Jungbrunnen.
© Hansjörg Ransmayr

Von Matthias Christler

Der Jungspund reißt sich das Hemd vom Leib, klettert auf einen Felsen und springt in den Bergsee. Mutig, aber blöd, ganz blöd. Der erfahrene Wildschwimmer zieht sich bis auf die Badehose aus, steckt sich Ohrstöpsel rein, setzt Schwimmbrille sowie -haube auf und legt eine Schwimmboje um. Er springt nicht, er tastet sich in die Erfrischung.

Hansjörg Ransmayr, 
Wildschwimmer: „Das kalte Wasser (hier badet er bei 14,6 Grad, Anm.) wirkt für den Körper wie ein Jungbrunnen.“
© Hansjörg Ransmayr

Hansjörg Ransmayr, der seit 20 Jahren nichts lieber tut, als in Bergseen zu baden, definiert erfrischend zwischen 15 und 5 Grad Celsius. Darunter spüre man jedes Grad, gibt er zu. Doch kaltes Wasser sei für den Körper „wie ein Jungbrunnen“, sagt der 62-Jährige. Trotzdem gilt es einiges zu beachten.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte