Disput um Abstand: Pensionist in Oberösterreich gestoßen und getreten

Bereits im April kam es in Ried zu einem Streit wegen angeblich nicht eingehaltener Abstände: Ein Pensionist wurde dabei von einem Mann zu Boden gestoße und schwer verletzt. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Täter.

(Symbolfoto)
© Rehfeld

Ried im Innkreis – Ein 73-Jähriger ist von einem noch Unbekannten nach einem Streit um den Sicherheitsabstand nach den Covid-19-Regeln am Parkplatz eines Lebensmittel-Discounters in Ried attackiert und schwer verletzt worden. Der Vorfall hatte sich am 20. April ereignet, war aber erst am Sonntag von der Polizei in einer Presseaussendung bekannt gegeben worden, nachdem man nun nach dem Angreifer fahndete.

Der etwa 25 bis 35 Jahre alte Mann war im Kassenbereich des Supermarktes in der Kasernenstraße mit dem Pensionisten aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung aneinandergeraten. Der Unbekannte und eine etwa gleichaltrige Frau, die in Begleitung mit ihm im Geschäft war, hatten nach Meinung des 73-Jährigen den geltenden Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Am Parkplatz vor dem Geschäft gab der Rabiate dem Mühlviertler einen kräftigen Stoß mit beiden Händen gegen den Oberkörper. Als der Pensionist zu Boden fiel, soll der Angreifer noch zwei Mal gezielt mit dem Fuß gegen ihn getreten haben.

Das Paar soll sich in rumänischer oder russischer Sprache miteinander unterhalten haben. Die Polizei bat mittels Lichtbildveröffentlichung um Hinweise zum Täter. Vor allem suchte sie nach einem jungen Mann, der den gesamten Vorfall mit seinem Mobiltelefon mitgefilmt haben soll. (APA)

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