Brennerbasistunnel: Durchschlag von Erkundungsstollen geglückt

Von Norden Richtung Süden hatte sich die Tunnelbohrmaschine "Günther" durch insgesamt 16,7 Kilometer Gestein gebohrt. Damit ist die Verbindung zwischen Baulosen Tulfes-Pfons und Pfons-Brenner hergestellt.

Durchschlag im Erkundungsstollen des Brenner Basistunnels am Montag um 08.27 Uhr. Große Freude bei den Mineuren, Baufirmen und den Verantwortlichen der BBT SE.
© BBT-SE/STRABAG/Jan Hetfleisch

Steinach am Brenner – Die Bauarbeiten des Brennerbasistunnel (BBT) schreiten voran. Am Montag ist der Durchschlag des Erkundungsstollens im Gemeindegebiet von Steinach am Brenner geglückt. Von Norden Richtung Süden hatte sich die Tunnelbohrmaschine "Günther" durch insgesamt 16,7 Kilometer Gestein gebohrt. Richtung Norden musste die Röhre auf 1,7 Kilometer Länge mittels Sprengvortrieb ausgebrochen werden.

Damit war die Verbindung der beiden Baulose Tulfes-Pfons und Pfons-Brenner, die beiden größten Baustellen des BBT auf österreichischem Projektgebiet, hergestellt, teilte die BBT SE am Montag mit. Der BBT ist damit auf 36 Kilometer Länge von Tulfes bis St. Jodok durchgängig verbunden und befahrbar. Dadurch erhöhe sich auch der Sicherheits- bzw. Logistikfaktor für die künftigen Arbeiten, hieß es.

📽| Video: Um 08:27 Uhr bohrte sich die Tunnelbohrmaschine „Günther“ von Norden kommend Richtung Süden durch die letzten Gesteinsbrocken.

Das Baulos Tulfes-Pfons umfasst insgesamt fünf Tunnel. Der knapp sechs Kilometer lange Hauptstollen mit einem Querschnitt von 70 Quadratmetern sei bereits fertig, teilte die Strabag in einer Aussendung mit. Ebenfalls bereits abgeschlossen sind der 9,7 Kilometer lange Rettungsstollen, ein 6,8 Kilometer langer Verbindungstunnel sowie ein Sicherheits- und Logistiktunnel mit 3,9 Kilometer Länge. Der Erkundungsstollen war damit der letzte Tunnel im Baulos, an dem noch Vortriebsarbeiten geleistet wurden. (APA)

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