Mit Sáfár kommt ein alter Bekannter zum Gastspiel ins Tivoli

Während der FC Wacker Innsbruck gegen die Young Violets (Freitag, 18.30 Uhr) weiter gierig bleiben will, arbeitet Torhüter Lukas Wedl nach seinem Kreuzbandriss am Comeback.

Zwischen 2011 und 2014 beim FC Wacker, demnächst wieder im Verein: Szabolcs Sáfár.
© GEPA pictures/ Christian Ort

Innsbruck – Bereits am Donnerstag trafen die Young Violets in Tirol ein, die Mannschaft von Harald Suchard nimmt das Match am Tivoli (Freitag, 18.30 Uhr/laola1.at) keineswegs auf die leichte Schulter: „Wir treffen auf einen Verein, der im Hinblick auf die kommende Saison sicher Ambitionen hat, wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Wir können am Freitag wieder sehen, wie wir im direkten Vergleich mit so einem Team stehen.“

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  • 18:30 Uhr: FAC Wien - Blau Weiß Linz
  • 18:30 Uhr: SV Lafnitz - SKU Amstetten
  • 18:30 Uhr: FC Wacker Innsbruck - Young
  • 20:25 Uhr: SV Horn - SK Austria Klagenfurt (live ORF Sport +)

Sein Gegenüber Thomas Grumser fordert wenige Spieltage vor Schluss: „Wir dürfen uns nicht ausrasten, müssen gierig bleiben.“ Der Innsbrucker peilt mit seiner jungen Truppe den dritten Platz an, bis auf die Langzeitverletzten Rami Tekir und Lukas Wedl ist sein Team komplett. Was sich der 40-Jährige von den Veilchen erwartet: „Ein offensiver Gegner mit einer super Serie. Die kommen voller Selbstvertrauen zu uns.“

Ab September wieder ganz der Alte: Wacker-Torhüter Lukas Wedl beim Reha-Training.
© Wedl

Noch dürfen die Wiener auf Tormanntrainer Szabolcs Sáfár bauen, der kommende Saison von der Donau an den Inn wechselt. Violets-Trainer Suchard nimmt es mit Humor: „Ich hoffe, dass er nicht zu viel von unserer Taktik verraten wird.“ Und Thomas Grumser winkt ab – mit „Safi“ habe er zuletzt beim Auswärtsspiel gesprochen.

Der Ex-Tiroler wird kommende Saison auch mit Lukas Wedl zu tun haben, der sich voller Energie der Rückkehr widmet. Ein Riss des hinteren Kreuzbands bremste den 24-Jährigen, die erklärte Nummer eins indes ließ sich davon nicht beeindrucken: „Wir haben auf eine Operation verzichtet, die Reha verläuft optimal.“ Am Mittwoch stand der Niederösterreicher erstmals wieder ohne Schiene am Laufband, bis September will er wieder zurück sein. „Statistisch betrachtet war ich einer der besten Torhüter der Liga“, kennt der Schlussmann seine Quoten. Er wolle weiterhin 100 Prozent geben. Und die Zwangspause nütze Wedl auch anderweitig: mit einer Mentaltrainerausbildung und Krafteinheiten. Drei bis vier Kilogramm wolle er zulegen.

Dass er sich bei seinem Arbeitgeber auf sportlich rasante Zeiten einstellen kann, untermauert der mögliche Transfer von Marco Knaller. Für Wedl kein Problem: „Ich vertraue dem Verein, von mir kann man sich immer 100 Prozent erwarten.“ Und eine kleine Kampfansage schickte er nach: „Egal wer kommt: Er muss sich den Platz im Tor erst verdienen.“ (floh)


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