EU-Gericht annullierte Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden für Apple

Die EU-Kommission erlitt einen Rückschlag vor dem EU-Gericht. Das Gericht erklärte die milliardenschwere Forderung der EU-Kommission im Streit um Steuervergünstigungen in Irland für nichtig.

(Symbolfoto)
© EMMANUEL DUNAND

Cupertino, Luxemburg, Dublin – Im Streit um eine Rekord-Steuernachzahlung von 13 Mrd. Euro für den US-Technologieriesen Apple in Irland hat die EU-Kommission eine Schlappe vor Gericht erlitten. Das EU-Gericht in Luxemburg annullierte die Nachforderung der Kommission aus dem Jahr 2016, wie die Richter am Mittwoch mitteilten.

Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hat die milliardenschwere Forderung der EU-Kommission im Streit um Steuervergünstigungen in Irland für nichtig erklärt. Die Brüsseler Behörde sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass Apple unrechtmäßige Steuervergünstigungen erhalten habe, entschied das Gericht.

Der EuGH musste die Forderung der Kommission an Irland prüfen, von Apple 13 Milliarden Euro zurückzufordern; gegen diesen Beschluss klagten der Konzern und auch Irland. (APA, dpa, AFP)

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