Gehäutete Katzen in Graz: Keine Hinweise auf die Täter

Innerhalb von nur einer Woche wurden im Grazer Stadtgebiet zwei gehäutete Katzen aufgefunden. Die Polizei ist schon mehreren Hinweisen nachgegangen, die aber alle im Sand verlaufen sind.

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Die Grazer Polizei sucht in Zusammenhang mit zwei bei lebendigen Leib zum Teil gehäuteten Katzen nach dem Täter. Im Bild: Die eingeschläferte Katze.
© APA/LPD STEIERMARK

Graz – Im Fall der beiden gehäuteten Katzen in Graz hat es am Sonntag noch keine Hinweise auf den oder die Täter gegeben. Nach Angaben der Polizei trafen zwar mehrere Hinweise ein, bisher gab es aber keine brauchbare Spur. Für Beobachtungen, die zur Ergreifung des Täters führen, wurden mittlerweile von Tierschutzstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ) und Privatpersonen Belohnungen ausgesetzt.

Innerhalb von nur einer Woche wurden im Grazer Stadtgebiet zwei gehäutete Katzen aufgefunden. Eine wurde vorigen Sonntag (12. Juli) am Griesplatz entdeckt, sie lebte noch, musste aber eingeschläfert werden. Das zweite Tier wurde Samstag (18. Juli) früh von einer Passantin im Bezirk St. Peter in der Petrifelderstraße tot aufgefunden. Ihr war der Bauch aufgeschnitten worden, das abgezogene Fell hing noch am Körper.

Polizei hat Streifenfahrten in der Nacht verstärkt

"Es kommen immer wieder Hinweise, die aber alle im Sand verlaufen", meinte Polizeisprecher Fritz Grundnig auf APA-Anfrage. Als erste Maßnahme würden nun die Polizeistreifen in der Nacht im Stadtgebiet verstärkt, auch Zivilstreifen werden vermehrt eingesetzt. Ob der Täter auch eine Gefahr für Menschen darstelle, sei "absolut unmöglich, abzuschätzen. Das wäre ein Blick in die Glaskugel", erklärte der Polizist.

Mittlerweile wurden von mehreren Seiten Belohnungen ausgesetzt: Tierschutzstadtrat Mario Eustacchio versprach für dienliche Hinweise 2000 Euro, mehrere Privatpersonen stellten ebenfalls mehr als tausend Euro in Aussicht. (APA)


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