Frau in Ybbs an der Donau erstochen: Beschuldigter ist tot

Der 50-Jährige wurde beschuldigt, Mitte Jänner seine Ehefrau erstochen zu haben. Der Mann starb nach einem Suizidversuch im Spital.

Die Messerattacke in Ybbs ereignete sich am Abend des 15. Jänner im gemeinsamen Wohnhaus des Paares.
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St. Pölten – Der 50-Jährige, der Mitte Jänner in Ybbs an der Donau (Bezirk Melk) seine um acht Jahre jüngere Ehefrau erstochen haben soll, ist tot. Wie ein Sprecher der Justizanstalt St. Pölten am Montag entsprechende Medienberichte bestätigte, erlag der Beschuldigte infolge eines Selbstmordversuchs im Gefängnis im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Mann sei zunächst gerettet und reanimiert worden, hieß es auf APA-Anfrage seitens der Justizanstalt. Danach habe er sich jedoch in kritischem Zustand befunden und sei ins Spital eingeliefert worden, wo er letztlich am Donnerstagnachmittag starb. Dem Sprecher zufolge ordnete die Staatsanwaltschaft St. Pölten eine Obduktion an. Das Ableben des 50-Jährigen war bereits Ende der Vorwoche kolportiert worden, eine offizielle Bestätigung dafür gab es allerdings bis zur Auskunft der Justizanstalt nicht.

Die Messerattacke in Ybbs ereignete sich am Abend des 15. Jänner im gemeinsamen Wohnhaus des Paares. Die 42-Jährige erlitt laut Obduktion zahlreiche Stichverletzungen im Oberkörper- und Halsbereich. Der von Florian Höllwarth und Astrid Wagner vertretene Beschuldigte wurde an Ort und Stelle festgenommen. Nach stundenlanger Einvernahme war er geständig und gab Eifersucht als Tatmotiv an. Hinsichtlich des Verfahrens ziehe der Tod eines Beschuldigten eine Einstellung nach sich, hieß es auf APA-Anfrage seitens der Staatsanwaltschaft St. Pölten. (APA)

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