Zanardis Sohn Niccolo: „Er wird es schaffen, da bin ich sicher"

Es gebe "ermutigende Signale", sagte Niccolo Zanardi in einem Interview des Corriere della Sera. Sein Vater sei nicht bei Bewusstsein und könnte sein Sehvermögen verlieren.

Handbiker Alessandro Zanardi.
© gepa

Siena – Der frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi befindet sich knapp fünf Wochen nach seinem Handbike-Unfall nach Angaben seines Sohnes nicht mehr in Lebensgefahr. Es gebe "ermutigende Signale", sagte Niccolo Zanardi in einem Interview des Corriere della Sera.

"Er wird es schaffen, da bin ich sicher. Er wird es auch dieses Mal schaffen und eines Tages werden wir darüber miteinander sprechen. Er wird mit mir und meinen (zukünftigen) Kindern sprechen. Ich bin hoffnungsvoll, wie auch meine Mutter", erklärte Niccolo Zanardi. Sein Vater sei nicht bei Bewusstsein und könnte sein Sehvermögen verlieren, äußerte der 21-Jährige. "Was zählt, ist zu wissen, ob er wieder mit uns kommunizieren kann. Wir haben einen langen Weg vor uns."

Alessandro Zanardi (53) war zuletzt aus der Uni-Klinik von Siena in eine spezielle Reha-Einrichtung für Gehirnverletzte verlegt worden. Zuvor hatten die Ärzte bei dem viermaligen Paraympics-Sieger, der seit seinem Unfall am 19. Juni im künstlichen Koma lag und wegen seiner Kopf- und Gesichtsverletzungen dreimal operiert wurde, die Betäubung langsam heruntergefahren. (APA, dpa)


Kommentieren


Schlagworte