2019 siedelten sich mehr deutsche Firmen in Österreich an

Die staatliche ABA half 2019 mehr ausländischen Firmen bei Ansiedlung. Corona hat den Wirtschaftsstandort aber hart getroffen.Heuer will das Wirtschaftsministerium auf Qualität statt auf Quantität setzen.

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Wien – Die zum Wirtschaftsministerium gehörende Betriebsansiedlungsagentur ABA hat voriges Jahr 462 ausländische Firmen bei ihrer Ansiedlung in Österreich betreut, um 30 Prozent mehr als 2018, wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Mittwoch mitteilte. Voriges Jahr sei mit den Ansiedlungen eine Investitionssumme von 1,85 Mrd. Euro verbunden gewesen, und 4.896 Jobs seien geschaffen worden.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP)
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"Ein ähnliches Jahresergebnis wird es in naher Zukunft sicher nicht geben, dafür hat die internationale Coronakrise den Wirtschaftsstandort Österreich zu hart getroffen", so die Ministerin. Die ABA solle nunmehr gezielt Betriebe ansprechen, die für Versorgung Österreichs in Krisenzeiten sowie für den Standort wichtig seien, es gehe mehr um Qualität als um Quantität.

2019 kamen wieder die meisten ausländischen Firmen, die sich von der ABA beraten ließen - was kein Muss ist - aus Deutschland (143 Betriebe), gefolgt von Italien (45). Bei britischen Firmen gab es im Jahr vor dem Brexit ein Plus von 14 auf 24 Firmen. Knapp ein Fünftel der mit Hilfe der Austrian Business Agency (ABA) angesiedelten Unternehmen kam aus Ost- und Südosteuropa. Mehr als die Hälfte der internationalen Firmen hat es nach Wien gezogen. (APA, dpa)

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