Motorradfahrer brach in Wien 42 Verkehrsregeln in acht Minuten

Auf der Flucht vor der Polizei hat in Wien ein Motorradfahrer in nur acht Minuten 42 Verkehrsdelikte begangen. Der 29-Jährige war einer Polizeistreife aufgefallen, weil er nur auf dem Hinterrad über eine Kreuzung gefahren war. Danach ignorierte er alle Versuche der Beamten, ihn anzuhalten.

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Wien – Ein 29-jähriger Motorradlenker hat am Donnerstagabend in Wien-Favoriten in nur acht Minuten 42 Verkehrsdelikte begangen. Die Polizei wurde auf den Mann aufmerksam, weil er auf der Gudrunstraße nur auf dem Hinterrad über eine Kreuzung fuhr.

Der Lenker ignorierte in Folge die Anhalteversuche der Polizisten und flüchtete. „Hierbei befleißigte er sich Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h im Ortsgebiet und setzte noch etliche andere, teils schwere Verwaltungsübertretungen", hieß es seitens der Polizei. Zudem gefährdete der Tschetschene aufgrund seiner Fahrweise in zumindest zwei Fällen Fußgänger, die bei grünem Licht ihrer Verkehrsampel den Schutzweg benützten.

In der Lilienthalgasse ließ der 29-Jährige das Motorrad auf einem Parkplatz zurück, warf Helm und Schuhe weg und rannte davon. Kurz darauf konnte der Mann angehalten werden. Fazit: Der 29-Jährige muss sich wegen zumindest 42 unterschiedlichen Verkehrsdelikten verantworten, die er in lediglich acht Minuten Fluchtfahrt zusammengesammelt hatte. Darunter das achtfache Missachten des roten Lichtes der Verkehrsampel, neun Geschwindigkeitsüberschreitungen und zweifaches Gefährden von Fußgängern am Schutzweg.

Das benützte Motorrad war nicht zum Verkehr zugelassen, dem Mann wurde an Ort und Stelle der Führerschein vorläufig abgenommen. Der Lenker war nicht alkoholisiert und stand auch nicht unter Drogeneinfluss. Bisher machte er keine Angaben über Motiv seiner Ausfahrt. (APA)


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