Schnecken im Garten: Der schleimige Vielfraß

Die Schnecke ist für viele Gärtner ein Schrecken, der plötzlich, aber dafür zahlreich auftaucht. Um das Tier loszuwerden, muss man aber nicht auf mittelalterliche Foltermethoden zurückgreifen.

Der Salat als Festmahl für die Schnecke: Manche Gärtner resignieren, andere setzen auf fast mittelalterliche Foltermethoden.
© Ploberger

Sie tauchen über Nacht auf und bringen so manche Blumenliebhaberinnen oder -liebhaber zum Verzweifeln: die Schnecken, insbesondere die Rote (Spanische)Wegschnecke. Oft ist dann die ers­te Frage: Woher kommen denn die? Um es gleich vorwegzunehmen: Die wenigsten werden eingeschleppt, sie sind immer da und lauern nur, bis der passende Moment gekommen ist. So wie in diesem Jahr: Zuerst blieben sie versteckt, weil es so trocken war. Doch immer wenn der große Regen kommt, tauchen sie invasionsartig auf. Mit immerhin drei Metern pro Stunde und einer Vermehrungsrate von 300 bis 500 Eiern pro Exemplar! Daher gilt generell: Vorbeugen ist der wesentlichste Pflanzenschutz.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte