Deutsche Politologin: Corona-Krise wirkt sich auf Religiosität aus

In einer laufenden Online-Befragung geht es auch grundsätzlich um die Frage, wie es den Menschen mit der Pandemie gehe.

Symbolfoto
© Thomas Böhm

Bonn – Die Coronakrise betrifft nach Einschätzung der deutschen Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand auch den Glauben vieler Menschen. Eine enge Glaubensbeziehung könne durch die Krisenzeit hindurchtragen, sagte sie am Dienstag laut Kathpress im Deutschlandfunk.

Wenn dagegen ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit der Gemeinde im Vordergrund stehe, sei dies vielfach weggebrochen - und das könne zu Glaubenszweifeln führen. Hillenbrand untersucht derzeit an der Universität Münster die Zusammenhänge zwischen der Coronakrise und Religiosität.

Online-Befragung

Hier können Interessierte bis Anfang September an einer Umfrage teilnehmen. Erste Ergebnisse sollen zum Jahresende vorliegen -----> https://umfrage.ivv1.uni-muenster.de/corona-umfrage2020/

In der laufenden Online-Befragung gehe es auch grundsätzlich um die Frage, wie es den Menschen mit der Pandemie gehe. "Viele haben ein Bedürfnis, sich mit dieser Situation auseinanderzusetzen", so die Forscherin. Auch Fragen nach Verschwörungstheorien, der Pandemie als göttlicher Strafe oder Rückschlag der Natur würden gestellt. (APA)

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