Vermisster 38-Jähriger tot im Karwendel aufgefunden

Der deutsche Alpinist war seit Freitag abgängig gewesen. Am Dienstagvormittag fand die Bergrettung Scharnitz seine Leiche.

Der Polizeihubschrauber Libelle Tirol.
© ZOOM.TIROL

Scharnitz – Ein trauriges Ende nahm die Suchaktion nach einem vermissten Alpinisten am Dienstag im Karwendelgebirge. Der 38-Jährige wurde von der Bergrettung am Vormittag tot aufgefunden.

In der Nacht auf Montag hatte die deutsche Polizei gemeldet, dass der Mann seit vergangenem Freitag im Karwendelgebiet abgängig sei. Die ganztägige Suche unter Einsatz der Libelle Tirol wurde am Montagabend gegen 19 Uhr vorerst ergebnislos abgebrochen. Die Bergrettung Scharnitz, die Feuerwehr Landeck mit Einsatz der Drohne, die Alpinpolizei sowie der Hubschrauber Libelle Tirol nahmen die Suche am Dienstagmorgen wieder auf.

Gegen 9.50 Uhr konnte ein Suchtrupp der Bergrettung Scharnitz den Deutschen schließlich in einem Schotterkar südöstlich des Großen Heissenkopf auffinden. Der 38-Jährige dürfte bei der Gratüberschreitung vom Großen Heissenkopf zur Kaltwasserkarspitze, im Bereich der sogenannten Sägezähne, auf dem dortigen brüchigen Grat abgestürzt sein und sich tödliche Verletzungen zugezogen haben.

Die Leiche wurde mit der Libelle Tirol nach Seefeld geflogen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine Obduktion an. (TT.com)

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Der 38-Jährige stürzte vermutlich bei der Übersteigung des Grats.
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