Unwetter im Zillertal, Hagel in Kufstein: Bäume stürzten auf Häuser und Straße

Regenfälle und Stürme zogen am Dienstagnachmittag über Teile Tirols. Im Zillertal musste die Feuerwehr an mehreren Orten ausrücken.

In Ramsau wurde ein Carport beschädigt.
© Zoom.Tirol

Zell am Ziller, Ramsau – Eine Gewitterfront mit wolkenbruchartigen Niederschlägen und starkem Wind über dem Tiroler Unterland hielt die Feuerwehren am späten Dienstagnachmittag auf Trab. Die Leitstelle Tirol zählte rund 30 Einsätze.

Zwischen 18 und 19 Uhr zog laut Leitstelle das recht heftige Unwetter auf. Der Hitze folgten Sturm, Regenschauer und Hagel: „Betroffen waren die Bezirke Schwaz, Kufstein und Kitzbühel gleichermaßen. Insgesamt zählten wir Einsätze von 30 Feuerwehren. Diese beschäftigten vor allem umgestürzte Bäume.“ Bilder von kerngroßen Hagelkörnern wurden von Anrainern in Kufstein angefertigt.

In Kufstein ging Hagel nieder.
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Schlimmer erwischt hatte es das Zillertal: Im Raum Zell-Gerlosberg-Ramsberg gingen laut Polizei schwere Unwetter nieder – mit wolkenbruchartigen Niederschlägen und orkanartigem Wind. Dabei stürzte bei einem Wohnhaus in Ramsau ein Baum auf die zwei Carports und auf den angrenzenden Hundezwinger. Dabei entstand Totalschaden an den Objekten. Die Gemeindestraße war für zirka zwei Stunden gesperrt. Auf das Dach des Nachbarhauses stürzte ebenfalls ein Baum, welcher dieses beschädigte – Schaden derzeit unbekannt.

Außerdem stürzten im Bereich Gerlosberg, zwischen dem Ortsteil „Klammegg“ und der Abzweigung Rohrberg, mehrere Bäume auf die dortige Landesstraße. Die Landesstraße L50 war für die notwendigen Aufräumungsarbeiten zirka eine Stunde gesperrt. Die Feuerwehr Zell am Ziller war mit 20 Mann im Einsatz. Personen kamen allseits nicht zu Schaden. (fell, TT.com)


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