Nach Scheidung: Ex-Frau von Jeff Bezos spendete 1,7 Milliarden Dollar

MacKenzie Scott hatte nach ihrer Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos gesagt, dass sie im Laufe ihres Lebens mindestens die Hälfte ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke spenden will. Nun hat sie zumindest damit angefangen – die ersten 1,7 Milliarden Dollar sind raus.

Jeff Bezos und MacKenzie Scott ließen sich 2019 nach 25 Jahren Ehe scheiden. Die Agentur Bloomberg Scotts Vermögen auf 57,2 Milliarden Dollar.
© imago images / ZUMA Press

Los Angeles – MacKenzie Scott, die Ex-Ehefrau von Amazon-Chef Jeff Bezos, hat nach eigenen Angaben rund 1,7 Milliarden Dollar (etwa 1,4 Milliarden Euro) für gemeinnützige Zwecke gespendet. Das Geld sei an mehr als 100 Organisationen gegangen, die sich unter anderem gegen Diskriminierung und den Klimawandel sowie für die Rechte der LGBTQ-Gemeinde und das Gesundheitswesen einsetzten.

„Ich habe keine Zweifel, dass der persönliche Reichtum eines Menschen das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung sowie sozialer Strukturen ist, die einigen Menschen Chancen bieten und für unzählige andere Hindernisse bedeuten", schrieb die 50-jährige Autorin am Dienstag (Ortszeit) in einem Blog. Darin verkündete sie auch, den Nachnamen Bezos abgelegt zu haben.

Nach ihrer Scheidung von Bezos (56) hatte Scott angekündigt, mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden zu wollen. Sie trat dazu der Initiative „The Giving Pledge" bei, wie die Organisation damals mitteilte. Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.

Das Paar hatte im Jänner 2019 angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April folgte die Einigung über die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens. Scott überließ ihrem Ex-Mann 75 Prozent der Amazon-Aktien. Ihr Aktienpaket wurde damals mit rund 36 Milliarden Dollar (30,72 Mrd. Euro) bewertet, insgesamt schätzt die Agentur Bloomberg ihr Vermögen auf 57,2 Milliarden Dollar. (APA/dpa)


Kommentieren


Schlagworte