Tourismusforscher Peters im TT-Studio: Droht das Aus für den Après Ski?

Tourismusforscher Mike Peters von der Universität Innsbruck rechnet für die kommende Wintersaison mit einem Minus von mindestens 20 bis 30 Prozent und fordert klare Corona-Regeln für Partylokale.

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Franz Dietz • 30.07.2020 22:28
Dürfen wir nun bald gar nichts mehr? Sollen wir uns alle eingraben lassen? Und das alles wegen so einem Virus, den uns die Regierung als ach so gefährlich verkaufen will. Wer Angst hat, soll einfach zuhause bleibenund weiter auf die Panikmache unserer Regierung reinfallen.
Manfred Happacher • 31.07.2020 05:37
Selten so´n Schwachsinn gelesen. Sie können ja auswandern, in ein Land wo keine Panikmache passiert. (zB. England od. Amerika)
Florian Zechel • 31.07.2020 05:39
O m G. Von Panikmache keine Spur, erstens. Zweitens: solche an Negierung und Verharmlosung grenzende Meldung könnens dem Artikel anfügen, welche monatelang sich in Reha befinden. Wo Menschen im besten Alter, bei einst bester Gesundheit jetzt ein Pflegefall sind. Und dass sich der Tourismus ( noch nicht Terrorismus) neu erfinden muss, ist selbst Lifzkaisern klar
Fritz Gurgiser • 31.07.2020 08:04
Schwachsinn ist ja geradezu eine "milde Form", wenn diese paar Zeilen gelesen werden; dennoch: Auch diese Meinung gehört dazu. Fakt ist für mich etwas ganz anderes und dazu braucht es keinen "Tourismusforscher". Das eine ist der URLAUB, der zur Regeneration und Erholung angetreten wird und dazu ist unsere alpine Bergwelt besser geeignet als vieles andere. Wer aus einer Arbeitswelt kommt, die immer härter wird. Und das andere, was wir dem Herrn Franz Dietz von Herzen gönnen (halt nicht bei uns): Das andere ist ein primitives Saufen mit allem, was genau zum Gegenteil von dem führt, was unter URLAUB zu verstehen ist. Ich habe das alles von Beginn an erlebt (weil ich mit dem Tourismus aufgewachsen bin - wo die Generation nach dem 2. Weltkrieg wiederaufgebaut hat. Und wo es eine klare "Regel" gab: Nicht ein Einfamilienhaus, sondern ein "paar Zimmer" dazu, damit die Gäste das abzahlen. Und das hat auch lange genug funktioniert. Bis dann KLASSE durch MASSE ersetzt wurde, bis die GIER stärker als der VERSTAND wurde und vieles anderen mehr. Urlaub in den Bergen braucht keine Apres-Ski-Partys, wo es nicht mehr um Urlaub, sondern um anderes geht. Deshalb ist das, was nun diskutiert wird, längst überfällig und es wird denen helfen, die heute noch nicht geboren sind, die heute 10, 20 oder 30 Jahre alt sind: Sie können mit einem Erholungstourismus leben, der auf KLASSE anstatt MASSE setzt und der unseren alpinen Raum schont und schützt. Und ihn nicht als alpine Sauf- und Gelagedestination missbraucht. Und auch den Verkehr auf ein Maß reduziert, welches sich an den besonderen Bedingungen unseres Raumes und nicht an denen orientiert die meinen, die Alpen wären ein Stau-Eldorado, wo Wochenende für Wochenende die einheimische Bevölkerung bewusst und vorsätzlich eingesperrt wird. Dort, wo ich aufgewachsen bin, ist heute touristische "tote Hose". Fritz Gurgiser

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