Zwei Bärenjunge in Vietnam vor Tierschmuggler gerettet

Zwei junge Kragenbären, an der Grenze zwischen Vietnam und China beschlagnahmt, haben in einem Bärenschutzzentrum ein Zuhause gefunden.
© VIER PFOTEN

Ho-Chi-Minh-Stadt – Zwei junge Kragenbären, an der Grenze zwischen Vietnam und China beschlagnahmt, haben in einem Bärenschutzzentrum ein Zuhause gefunden. Ein Schmuggler hatte die Jungtiere über das Internet zu verkaufen versucht. Nach Vorstrafen wegen Wilderei und Handels mit Wildtieren war er aber bereits von der Polizei überwacht worden. Der Mann wurde verhaftet, berichtete die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Die Bärenjungen, ein Weibchen und ein Männchen, wurden am 21. Juli von der Umweltpolizei in der Provinz Lai Chau sichergestellt. Die erst wenige Monate alten Tiere sind nun im Bärenwald Ninh Binh in Nordvietnam aufgenommen worden. In der freien Wildbahn würden sie nicht überleben, so die Retter.

Vietnam hatte kürzlich – als Maßnahme gegen die Entstehung von Pandemien wie Covid-19 durch Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können – den Wildtierhandel verboten, einschließlich des Imports von Wildtieren und -produkten. Die Tierschützer feiern dies als „bahnbrechenden Schritt" und hoffen auf strenge Maßnahmen zur Durchsetzung. (APA)

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