Tirol bei PET-Sammlung an der Spitze, WK gegen Pfandsystem

Tirol erfüllt bei der Sammelquote für Plastikflaschen das EU-Ziel für 2029. Die Wirtschaftskammer fordert eine bundesweit einheitliche Sammlung statt Pfandsysteme.

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Martin Hauser • 01.08.2020 14:07
Dass die Wirtschaftskammer mit dem Generalsekretär Kopf gegen diese umweltpolitisch sinnvolle Maßnahme ist, wundert mich überhaupt nicht. Wäre auch nicht anders zu erwarten gewesen. Die (wenn es nach der WK geht) flächendeckend aufzustellenden Sammelbehälter zu betreuen und auszuleeren sollte mit Sicherheit wiederum die Allgemeinheit erledigen und damit die Hersteller dieser umweltschädlichen Produkte in keiner Weise belasten. Und die Autofahrer und -Innen werden natürlich keine Flaschen und Dosen beim Autofenster mehr hinauswerfen, sondern diese brav zu den Sammelstellen bringen. Genauso wie sich's der kleine Karli vorstellt. Hoffentlich setzt sich die Umweltministerin durch und das Pfandsystem wird eingeführt. So wie es sich in vielen Ländern (z.B. Schweiz, Deutschland etc.) seit Jahren bewährt hat.
Andreas Seyrling • 01.08.2020 06:34
Bei der Bierflasche und den Getränkeflaschen in der Gastronomie funktioniert das Pfandsystem seit Jahren reibungslos. Bei den Limonaden und Mineralwässer war es jedoch schon vor Jahren dem Handel zu lästig die vielen Flaschenformen zu sortieren, denn die ganzen Markengetränke ( vor allem Coca Cola) und die Mineralwasserfirmen weigern sich eine Einheitsflasche zu benutzen. Es muss eine schöne neue leichte Plastikflasche in der Designform sein um das Produkt ins rechte Licht zu rücken und leicht um dem Konsumenten das Schleppen zu erleichtern. " Wir müssen von einem Bring- zu einem Holsystem kommen" meint der Wirtschaftskammer- Generalsekretär Karlheinz Kopf und denkt an die Getränkelobby und die Recyclingwirtschaft und vor allem an den mächtigen Lebensmittelhandel in Österreich. Dabei könnte jeder Getränke LKW das Leergebinde wieder zum Abfüllbetrieb zurück bringen, Der Getränkefachhändler, der alles machen kann, ist in Österreich eine aussterbende Rasse , weil er nicht so gut organsiert ist wie in Deutschland, wo das Pfandsystem nie abgeschaffen wurde, und somit die Plastikflut kleiner ist. Es liegt daher an jedem mündigen Bürger selbst zu überlegen, ob es nicht eine wesentlich unbelastete Glasflasche sein kann, welche kein Microplastik freisetzt und einen kurzen Transportweg hat. Peter Seyrling GFGH Seefeld

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