Neuer Corona-Hilfsfonds des Landes soll Tiroler KMU unterstützen

Der Tiroler Corona-Unterstützungsfonds wurde vom Land und der Wirtschaftskammer eingerichtet, um jenen Klein- und Mittelbetrieben zu helfen, die weder aus dem Härtefallfonds noch aus dem Corona-Hilfsfonds des Bundes Geld erhalten haben.

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Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
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Innsbruck – Ab sofort unterstützen das Land Tirol und die Tiroler Wirtschaftskammer heimische Klein- und Mittelbetriebe mit zusätzlichen Fördermitteln, um Corona-bedingte Umsatzeinbußen abzufedern. Das berichtet das Land in einer Aussendung am Dienstag.

Der „Tiroler Corona-Unterstützungsfonds" wurde für Unternehmen eingerichtet, die durch die Corona-Krise erhebliche Umsatzrückgänge verzeichnen mussten und aufgrund der jeweils geltenden Förderrichtlinien weder durch den Härtefallfonds noch durch den Corona-Hilfsfonds des Bundes eine Unterstützung erfahren haben. Es handele sich dabei um eine gezielte Ergänzung der Maßnahmen auf Bundesebene, heißt es.

Wie angekündigt wollen wir damit entstandene Lücken schließen und gerechtfertigte Härtefälle abfedern.
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf

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➤ Anspruchsberechtigt sind Unternehmen, deren Jahresumsatz in einem der vergangenen drei Steuerjahre 35.000 Euro überstiegen hat. Betriebe, die Anspruch auf eine Unterstützung aus den Hilfspaketen des Bundes haben, können hier nicht gefördert werden.

Die Unterstützung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt 4000 Euro, die Abwicklung erfolgt über die Standortagentur Tirol.

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Unterstützt wird der teilweise Ersatz von Umsatzeinbußen von mindestens 25 Prozent und weniger als 40 Prozent zwischen 1. April 2020 und 30. Juni 2020, die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen.

„Wir müssen die Konjunktur wieder richtig ankurbeln", erklärt Wirtschaftskammer-Tirol-Präsident Christoph Walser. Aber leider gab und gebe es eine Reihe von Firmen, die sowohl beim Härtefallfonds als auch beim Corona-Hilfsfonds des Bundes durch den Rost fallen, obwohl sie gravierende Einbußen verzeichnen. Um diese Schieflage zu beseitigen, habe man den Tiroler Corona-Unterstützungsfonds ins Leben gerufen. (TT.com)


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