BM Willi zieht Schlussstrich unter Diskussion um neuen Grillplatz in Kranebitten

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne).
© Foto TT / Rudy De Moor

Innsbruck – Der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi (Grüne) will der Diskussion um den neuen Grillplatz in Kranebitten endgültig ein Ende setzen. Die Fakten würden klar für die gewählte Lösung sprechen, betonte der Stadtchef in einer Aussendung vom Mittwoch. „Die vom Stadtsenat beschlossene Lösung ist wohl durchdacht und im Vergleich zu früheren Gestaltungen eine deutliche Verbesserung."

Der neue Grillplatz sei außer Sichtweite für die Anrainer der nahegelegenen Wohnanlage und der Bereich von genügend Vegetation umgeben, betonte Willi. Und weiter: „Auch wenn die Fichten auf dem neuen Areal aus Sicherheitsgründen und unabhängig vom Grillplatz fallen müssen, wird die Stadt versuchen, die Laubbäume und Kiefern zu erhalten. Außerdem werden wieder Bäume gepflanzt.“

Mit den Grillplätzen wolle die Stadt zudem ein zusätzliches Freizeitgebot schaffen. Das sei gerade in Zeiten von Corona umso wichtiger – allen voran für Menschen, die nicht auf Urlaub fahren oder über keinen Balkon oder Garten verfügen, ergänzt Willi.

Wegen Anrainerbeschwerden ist das Grillen am Spielplatz Kranebitten verboten worden. Der jetzige Platz am ehemaligen Campingplatz wurde von Josef Nocker zur Verfügung gestellt. Willi: „Sollte Josef Nocker diese Fläche wieder für andere Zwecke benötigen, müsste die Stadt den Platz umgehend räumen. Dann würde das Grillen wieder am Spielplatz Kranebitten erlaubt werden müssen. Dem wollte ich vorbeugen.“ (TT.com)

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Die planlichen Darstellungen zeigen neben Verortung auch die Detailplanungen für die vorgesehenen Grillzonen.
© Stadt Innsbruck/Amt für Grünanlagen


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