Entgeltliche Einschaltung

„Werden Sie zu einem Durststiller“

Bereits ein Euro pro Tirolerin und Tiroler sichert den Fortbestand der Caritas-Projekte in der Sahelzone.

© Förg

"Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich hoffe, dass Sie und die Menschen, die Ihnen nahe stehen, gesund sind.

Ich weiß, dass sehr viele Menschen in unserem Land große Sorgen tragen. Die Coronakrise hat unser aller Leben durcheinander gebracht. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Einkommenseinbußen, Arbeitsplatzverlust und die Ungewissheit, wie es weiter geht, schmerzen. Ich möchte mich bei allen, die uns geholfen haben, die über 40 Stützpunkte der Caritas in Tirol am Leben zu erhalten, aus tiefstem Herzen bedanken.

Heute komme ich mit einem dringenden Hilferuf.

Die Menschen in unseren Partnerregionen südlich der Sahara trifft die Pandemie hart und bedrohlich. Und das zusätzlich zu den schweren Lebensbedingungen, unter denen die Menschen in Burkina Faso und Mali leiden. Hunger, Durst, extreme Armut, Malaria sowie Naturkatastrophen setzen den Menschen zu und fordern viele Opfer.

Caritasdirektor Georg Schärmer
© Caritas

Dazu kommt die Angst, dass die Partner im Norden - das heißt bei uns - mit der Bewältigung der eigenen Krise überfordert sind und keine Hand für eine grenzüberschreitende Hilfe mehr frei haben. Wenn wir dort jährlich über 30.000 Menschen ein Überleben – ja sogar eine Lebensperspektive – sichern, so dürfen wir das nicht aufgeben.

Ich bitte Sie, bitte Dich mit pochendem Herzen um Ihre, Deine Hilfe und sage allen ein herzhaftes „DANKE“, die dies schon getan haben.

Unser Solidaritätsbeitrag könnte vielleicht auch ein Dank dafür sein, dass wir trotz aller Einbußen und nachhaltigen Sorgen in den letzten Monaten nie Hunger und Durst leiden mussten und die medizinische Betreuung nicht zusammengebrochen ist."

Mit vorauseilendem Dank verbleibt

Georg Schärmer, Caritasdirektor

Am morgigen Sonntag finden Sie den entsprechenden Spenden-Zahlschein in der Tiroler Tageszeitung. Jede Spende hilft. DANKE!

Helfen Sie helfen

Bereits ein Euro pro Tirolerin und Tiroler sichert den Fortbestand der Caritas-Projekte vor Ort und somit direkt und indirekt das Überleben von 33.000 Menschen in der Sahel-Zone für ein Jahr. Danke für Ihre Hilfe, die Sie zum DurstStiller macht.

Konto: AT79 3600 0000 0067 0950

Zweck: DurstStiller

Wie ein Brunnen den Alltag für Menschen in Westafrika nachhaltig verändert.

„In der Nähe meines Heimatdorfes gab es eine Wasserstelle, welche sich fünf Dörfer teilten. Wasserholen war eine kollektive Aufgabe und wurde von den Frauen gemeinsam erledigt. Diese nutzten den Weg und die langen Wartezeiten an der Wasserstelle, um sich zu unterhalten. Es kam vor, dass man bis zum frühen Abend warten musste, um an die Reihe zu kommen. Die Angst war ein ständiger Begleiter, weil auch die Tiere der Savanne dort ihren Durst löschten“, erzählt Bakourou Diakité, Präsidentin der Frauenkooperative Benkouto.

An einem besonders heißen Tag war die Wartezeit noch länger als normal. Die wilden Tiere waren durstig, sie kamen gegen Abend und begannen die Frauen anzugreifen: „Eine der Frauen war schwanger, sie rannte um ihr Leben ins Dorf zurück und gebar dort eine Tochter. Dieses Mädchen war ich. Mein ganzes Leben lang, als junge Frau, als Ehefrau, als Mutter und als Haushälterin, galt meine Sorge der Wasserversorgung. Als mein Dorf endlich einen Trinkwasser-Brunnen bekommen hat, war ich überglücklich. Er gibt uns so viel Wasser, dass ich auch Kartoffel und Gemüse anbauen kann, das früher bei uns quasi unbekannt war und die Leute nur aus Dakar (ca. 800 Kilometer entfernt) mitbrachten“, so Bakourou Diakité.


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