Beifahrer auf Mofa (17) kam bei Unfall in Oberau ums Leben

Der 14-jährige Lenker des Mofas dürfte zu schnell unterwegs gewesen sein, er prallte gegen die Leitschiene und stürzte. Während der 14-Jährige schwere Verletzungen erlitt, kam für seinen 17-jährigen Begleiter, der in einen Bach stürzte, jede Hilfe zu spät.

Die beiden Jugendlichen waren in einer Gruppe von drei Mofas unterwegs, wie die Polizei berichtet.
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Oberau – Ein Jugendlicher tot, ein weiterer schwer verletzt. Das ist die traurige Bilanz eines Unfalls, der sich in der Nacht auf gestern in Oberau ereignete. Mit seinem Mofa kam ein Jugendlicher (14) zu Fall. Ein 17-Jähriger, der auf dem Sozius mitfuhr, wurde daraufhin über die Leitplanke geschleudert und stürzte vier Meter tief in einen Bach. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

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Wie die Polizei gestern in einer Aussendung mitteilte, passierte der Unfall gegen ein Uhr Sonntag Früh. Eine Gruppe von insgesamt drei Motorrädern fuhr von Niederau kommend über die Wildschönauer Landstraße in Richtung Mühltal. Teil der Gruppe war auch ein 14-Jähriger, der einen 17-Jährigen auf dem Sozius seines Mofas mitführte. Im Ortsgebiet von Oberau habe der Bursche laut Exekutive dann die Kontrolle über das Kleinmotorrad verloren – vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit. Er geriet auf der Fahrbahn zu weit nach links, prallte gegen die Leitplanke und stürzte. Sein Beifahrer stieß mit dem Kopf gegen die Leitschiene, verlor dabei seinen Helm und fiel daraufhin vier Meter tief in einen Bach. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der 14 Jahre alte Mofa-Lenker, der laut Polizei keinen Helm trug, verletzte sich schwer. Nach der Erstversorgung musste er in die Klinik nach Innsbruck gebracht werden. (TT)

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