50-Jähriger stürzte auf der Hohen Villerspitze im Sellraintal in den Tod

Ein herausgebrochener Griff dürfte an dem tödlichen Bergunfall auf der Hohen Villerspitze schuld gewesen sein. Seine Ehefrau musste zusehen, wie der 50-Jährige in den Tod stürzte.

Bergsteiger hörten die Hilferufe der Frau und setzten daraufhin die Notfallkette in Gang.
© ZOOM.TIROL

Sellrain, Neustift — Am Sonntag kam es auf der Hohen Villerspitze in den Stubaier Alpen zu einem tödlichen Alpinunfall. Bei einer Tour mit seiner Ehefrau dürfte einem 50-Jährigen ein großer Stein unter ihm ausgebrochen sein. Der Einheimische stürzte rund 20 bis 30 Meter über steiles felsiges Gelände ab. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Bergsteiger hörten gegen 10 Uhr die Hilferufe der 48-Jährigen und setzten daraufhin die Notfallkette in Gang. "Wegen der leichten Erreichbarkeit ist die Hohe Villerspitze ein beliebter, allerdings nicht zu unterschätzender Aussichtsberg", erklärte der zuständige Alpinpolizist Franz Popeller gegenüber der Tiroler Tageszeitung Online. Zudem gebe es in diesem Bereich keinen Handy-Empfang.

Die Hohe Villerspitze ist ein beliebter, allerdings nicht zu unterschätzender Aussichtsberg.
© BAGNG

Der Verunglückte wurde mit dem Polizeihubschrauber Libelle geborgen. Im Einsatz standen die Alpinpolizei, die Polizeiinspektion Axams, die Bergrettung Axams, der Christophorus 1 und der Polizeihubschrauber Libelle. (TT.com)

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