Sprung in den Inn löste Großeinsatz aus: Fahndung nach Mann bisher erfolglos

Zu einem Wassernotfall wurden die Einsatzkräfte am Sonntag gegen 22 Uhr in Innsbruck beim Inn gerufen. Nach einer großangelegten Suchaktion hieß es, der Mann sei selbstständig ans Ufer geschwommen und davongelaufen. Eine Fahndung blieb bislang ohne Ergebnis.

Die Wasserrettung suchte den Bereich großräumig ab.
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Innsbruck – Zu einem Großeinsatz rückten Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei am Sonntagabend in Innsbruck aus: Gegen 22 Uhr war bei der Leitstelle Tirol ein Notruf eingegangen. Mehrere Zeugen hatten beobachtet, wie ein Mann in schwarzer Badehose im Bereich der Uni-Brücke in den Inn gesprungen und ein paar Meter weit geschwommen sei.

Sofort wurde der Bereich um die Innbrücke großräumig abgesucht. Nach einer halben Stunde wurde der Einsatz abgebrochen. Laut Leitstelle dürfte die Person sich selbstständig wieder aus dem Wasser befreit haben, es konnte niemand aufgefunden werden. Auch Zeugen berichteten, dass der Mann ans Ufer schwamm, hinaufkletterte und anschließend mit einem weiteren Mann in Richtung Westen davonlief.

Eine Fahndung nach dem Schwimmer verlief bisher ohne Erfolg, wie die Polizei am Montag berichtete. Im Einsatz standen neun Polizeistreifen, Einsatzkräfte der Rettung und Wasserrettung sowie die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Freiwillige Feuerwehr Wilten und die MÜG. (TT.com)

Auch einige Schaulustige versammelten sich auf der Brücke.
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