Innsbrucker Uni entwickelte neuartiges Coronavirus-Testverfahren

Bereits bei Beginn der Coronavirus-Pandemie hat die Uni Innsbruck reagiert und ein Corona-Testverfahren zum Nachweis von SARS-CoV-2 entwickelt. Mittlerweile wird das Verfahren erfolgreich in der Praxis angewendet.

Bereits seit Mitte Mai ist das Corona-Testverfahren des Uni Spin-Offs Sinsoma GmbH erfolgreich im Einsatz.
© Sinsoma GmbH/Uni Innsbruck

Innsbruck – Ein Testverfahren der Universität Innsbruck zum Nachweis von Sars-CoV-2 wird erfolgreich in der Praxis angewendet. Seit rund vier Wochen werden Mitarbeiter in Tourismusbetrieben im Rahmen der Initiative „Sicherer Gastfreundschaft" mit dem Verfahren getestet. Die Kosten dafür trägt der Bund.

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„Wir sind mit unseren geschulten Teams in ganz Tirol unterwegs und besuchen die verschiedenen Tourismusbetriebe, um Mitarbeiter vor Ort zu testen“, sagt Michael Traugott, Professor an der Universität Innsbruck und CEO der Sinsoma GmbH. Er hat das Verfahren gemeinsam mit seinem Team und dem Uni Spin-Off Sinsoma GmbH bereits zu Beginn der Corona-Pandemie in Tirol entwickelt.

Bis zu 1100 Tests täglich

Auch die Universität Innsbruck selbst nutzt das eigens entwickelte PCR-Verfahren, um Mitarbeiter nach der Rückkehr aus Risikogebieten oder im Verdachtsfall zu testen. Darüber hinaus greift neben einigen Tiroler Firmen seit kurzem auch das Land Tirol auf die Tests der Uni Innsbruck zurück.

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Bereits drei Moleküle des Coronavirus reichen aus, um mithilfe des Verfahrens der Innsbrucker Wissenschafter eine Corona-Infektion zu entdecken. „Unser Ziel ist es, zur Erhöhung der Test-Kapazitäten beizutragen. Derzeit können wir in den Labors bis zu 1100 Tests täglich durchführen und damit Initiativen der Bundesregierung wie ,Sichere Gastfreundschaft‘ und auch das Land Tirol tatkräftig unterstützen“, so Traugott. (TT.com)


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