Meusburger muss unters Messer: „Kann Geschirrspüler nicht mehr ausräumen“

Abwehrchef Stefan Meusburger fehlt dem FC Wacker Innsbruck aufgrund eines Eingriffs im Wirbelsäulenbereich voraussichtlich monatelang.

Ein Bild, auf das man länger verzichten muss – Wackers Abwehrrecke Stefan Meusburger fällt wegen einer Rücken-OP aus.
© gepa

Innsbruck – Vor dem Trainingsauftakt am Montag ereilte den FC Wacker Innsbruck eine Hiobsbotschaft, mit der leider schon seit längerer Zeit zu rechnen war. Aufgrund eines Gleitwirbels, der seit Monaten Rückenschmerzen bereitet und versteift werden muss, kommt Abwehrrecke Stefan Meusburger unters Messer und fällt im kommenden Zweitliga-Herbst wohl monatelang aus.

„Auch wenn ich lange ausfallen werde, ist es der richtige Weg und eine Erleichterung, denn ich musste die letzten Wochen stets mit Schmerzen und Spritzen spielen. Ich wollte auch unbedingt in der letzten Runde gegen Klagenfurt auflaufen, aber es ist nicht mehr gegangen“, hält Meusburger fest. Die schmerzhaften Auswirkungen sind auch im Privatleben spürbar: „Ich kann nicht einmal mehr den Geschirrspüler ausräumen.“

Der „Meusi“ holte sich am Freitag am Rande eines Fußballcamps in Hatting Tipps von Ex-WSG-Routinier Flo Mader, der im Sanatorium an der Kettenbrücke an den Bandscheiben auch von Spezialist Karl Gabl operiert wurde. Sein Eingriff ist für den 28. August angesetzt.

Der Ausfall seines Abwehrchefs zwingt den FC Wacker, der Aufstiegsambitionen hegt, am Transfermarkt noch einmal nachzulegen. Als klassische Innenverteidiger scheinen derzeit „nur“ Neu-erwerbung Dario Gruj­-cic sowie die Youngsters Sefik Abali (18) und Florian Kopp (19) auf. (lex)

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