An Tirols Grenzen kaum Einreisende aus Risikogebieten

An Tirols Grenzen sind keine bzw. nur sehr wenige Reiserückkehrer oder Durchreisende aus Risikogebieten wie etwa Kroatien zu verzeichnen. Am Brenner würden derzeit überwiegend die Einreisenden kontrolliert werden. Die Kontrollen erfolgen laut Einsatzstab stichprobenartig.

Ab Montagnachmittag werden zu den bisher eingesetzten Soldaten, weitere 40 die Behörden am Brenner unterstützen.
© APA/Nalter

Brenner, Innsbruck – In Tirol ist es am Wochenende im Gegensatz zu Kärnten zu keinem Chaos an den Grenzen gekommen. Ursache dafür ist laut dem Corona-Einsatzstab des Landes, dass an Tirols Grenzen keine bzw. nur sehr wenige Reiserückkehrer oder Durchreisende aus Risikogebieten wie etwa Kroatien zu verzeichnen sind. Daher sei die Situation Tirols mit jener in Kärnten auch nicht zu vergleichen, hieß es am Montag.

An Tirols Südgrenzen würden derzeit überwiegend die Einreisenden kontrolliert werden. Die Kontrollen erfolgen laut Einsatzstab stichprobenartig. Bei Verdacht werden auch Fiebermessungen durchgeführt.

Bereits am Sonntag hatte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach gesagt, dass er keine Mega-Staus am Brenner befürchte. In Tirol habe man auch im Vorfeld bereits „abfedernde Maßnahmen" mit Südtirol getroffen. Es habe bezüglich der Kontrollen eine „gute Abstimmung" gegeben, meinte der ebenfalls anwesende Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP).

Indes teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit, dass ab Montagnachmittag zu den bisher eingesetzten Soldaten, weitere 40 die Behörden an den Tiroler Grenzen unterstützen werden. Insgesamt seien damit in Tirol über 50 Soldaten für die Gesundheitsbehörden im Einsatz. Weitere 80 stehen für die kommenden Wochen für Tirol bereit, hieß es. (APA)

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