13 Schüler starben 2019 auf Österreichs Straßen, vier davon auf dem Schulweg

Österreichweit ereigneten sich im Vorjahr 3589 Straßenverkehrsunfälle mit Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren, 13 davon endeten tödlich. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Das KFV appelliert zu besonderer Vorsicht rund um den anstehenden Schulstart.

(Symbolbild)
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Wien – In knapp zwei Wochen – am 7. September – beginnt im Osten Österreichs wieder die Schule. Dann werden zahlreiche Erstklässler erstmals selbstständig im Straßenverkehr unterwegs sein. 2019 verunglückten vier Kinder am Schulweg tödlich. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) appelliert an alle Fahrzeuglenker, rund um den Schulstart besonders vorsichtig zu fahren.

Der Blick auf die Verkehrsunfallstatistik zeigt ein bedenkliches Bild: Nachdem die Zahl der Kinder, die im Straßenverkehr tödlich verunglückt sind, über Jahre hinweg stetig gesunken ist, wurde 2019 ein deutlicher Anstieg verzeichnet. Österreichweit ereigneten sich im Vorjahr 3589 Straßenverkehrsunfälle mit Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren, 13 Schüler verunglückten tödlich, hieß es am Dienstag in einer Aussendung des KFV. Jeder siebente Verkehrsunfall in dieser Altersgruppe (510 Unfälle) ereignete sich am Schulweg, in etwa vier von zehn Kinder waren zum Unfallzeitpunkt als Fußgänger unterwegs. Vier verstarben am Weg in oder von der Schule.

„Dass im Jahr 2019 so viele Kinder bei Straßenverkehrsunfällen verstorben sind, ist alarmierend. Wir appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmer, rund um den Schulstart besonders umsichtig zu sein", sagte Othmar Thann, Direktor des KFV. „Mit dem Schulstart sind wieder zahlreiche Erstklässler erstmals selbstständig im Straßenverkehr unterwegs. Hinzu kommt, dass durch das wochenlange Homeschooling im Frühjahr teilweise auch ältere Schüler heuer nur wenig Gelegenheiten hatten, sich selbst im Straßenverkehr zurechtzufinden." (APA)


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