Neo-Coach Koeman will Messi zum Verbleib beim FC Barcelona überreden

Geht er wirklich oder geht er nicht? Und wenn ja: wohin? Die Zukunft von Lionel Messi sorgt beim FC Barcelona und darüber hinaus weiter für Debatten. Sein Trainer will nochmal mit dem Argentinier reden.

Messis Abschiedsankündigung löste nicht nur medial ein Beben aus.
© PAU BARRENA

Barcelona - Der neue Trainer Ronald Koeman will sich nach Medienberichten nicht damit abfinden, dass er beim FC Barcelona ohne Weltfußballer Lionel Messi auskommen muss. Koeman wolle den 33-jährigen Argentinier bei einem zweiten Gespräch zum Bleiben überreden, berichtete am späten Mittwochabend der gewöhnlich gut informierte katalanische Radiosender RAC1.

Der Coach aus den Niederlanden wolle dem zum Weggang entschlossenen Profi klarmachen, dass er ihn als weiterhin besten Spieler der Welt betrachte und ihn bei seinem Projekt zur Erneuerung des Teams auf jeden Fall dabei haben möchte. Koemen hatte sich kurz nach seiner Vorstellung in Barcelona vor einigen Tagen bereits ein erstes Mal mit Messi getroffen.

Nach einigen Medienberichten war dieses Gespräch allerdings auch mit ein Grund für die Entscheidung Messis, den Club nach 20 Jahren verlassen zu wollen. Koeman soll ihm gesagt haben, dass es in Barcelona keine "Privilegien" mehr geben werde. Koeman habe nun versucht, Messi in den vergangenen Tagen zu kontaktieren, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen, er habe bisher aber keine Antwort erhalten, hieß es. Die Zeit drängt: Die Katalanen wollen am Dienstag das Training für die neue Saison aufnehmen.

Messi hatte wenige Tage nach dem 2:8 gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League in Lissabon Barca per Burofax seinen Abgang angekündigt und mitgeteilt, er wolle eine Vertragsklausel ziehen, nach der er den Verein ablösefrei verlassen darf. Nach Ansicht des Clubs ist die Frist zur Ziehung der Klausel für dieses Jahr allerdings bereits im Juni abgelaufen.

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Messis Vertrag läuft bis Juni 2021. Darin ist eine Freigabeklausel in Höhe von 700 Millionen Euro verankert. Nach verschiedenen Medienberichten könnte der sechsfache Weltfußballer unter anderem zu Manchester City, Paris Saint-Germain oder Inter Mailand wechseln. Aus Frankreich hieß es jedoch, ein Transfer sei "unmöglich", wie die "L'Equipe" berichtete. (APA/dpa)


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