Filmfestival Kitzbühel zeichnet "Ein bisschen bleiben wir noch" aus

Arash Riahis Werk "Ein bisschen bleiben wir noch" wurde als bester Spielfilm beim Filmfestival in Kitzbühel ausgezeichnet. Veronika Ferres ist die diesjähriger Ehrenpreisträgerin.

Preisträger Arash Riahi
© API (c) Michael Tinnefeld

Kitzbühel – Das achte Filmfestival Kitzbühel ist am Samstag zu Ende gegangen und hat Arash Riahis Werk "Ein bisschen bleiben wir noch" als besten Spielfilm ausgezeichnet. Die Geschichte zweier tschetschenischer Flüchtlingskinder wurde "aufgrund seiner hervorragenden Erzählstruktur, seiner perfekten Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen und der facettenreichen Kameraführung" gewählt.

Veronica Ferres bekam den Ehrenpreis des 8. Kitzbüheler Filmfestivals.
© API (c) Michael Tinnefeld

Der Film feierte beim Festival Österreichpremiere und wurde mit dem Joseph Vilsmaier-Preis gewürdigt. Die diesjährige Ehrenpreisträgerin Veronica Ferres wurde als "eine der wenigen deutschen Stars, die seit über 30 Jahren nicht nur im deutschen Kulturraum großartige Erfolge feiern kann" geehrt.

Einer breiten Öffentlichkeit wurden Ferres 1991 durch Ihre Rolle im Kinoerfolg „Schtonk!“ bekannt.Ferres selbst trat mit einem Appell an junge Filmschaffende auf: "Seid unbequem! Glaubt an euch! Und habt den Mut, auf euch zu hören", sagte sie in ihrer Dankesrede.

Interview mit Veronika Ferres

Als bester Dokumentarfilm wurde heuer "Lost in Memories" des Niederländers Ruud Lenssen ausgezeichnet, die Kurzfilmpreise räumten Berangere Mc Neese und der Österreicher Stefan Langthaler ab. Der Publikumspreis ging an Angeliki Antonious für ihren Spielfilm "Green Sea".

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Rund 900 Einreichungen gab es, acht Spiel-, sieben Dokumentar- und 15 Kurzfilme wurden davon nominiert, teilten die Verantwortlichen mit. Das Datum für das Festival im kommenden Jahr steht außerdem schon fest: Es soll von 24. bis 29. August 2021 über die Bühne gehen. (TT.com, APA)


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