Neuzgänge Jamnig und Anselm setzten im Pokal Ausrufezeichen

Sie kamen, sie sahen und sie trafen: Florian Jamnig (FC Wacker Innsbruck) und Tobias Anselm (WSG Tirol) feierten einen Einstand nach Maß.

Tobias Anselm (l.) und David Schnegg hatten am Samstagabend Grund zum Jubeln.
© gepa

Wattens, Innsbruck – Grund zum Feiern gab es bei der WSG Tirol gestern auf verschiedenen Ebenen: Während Sportmanager Stefan Köck zahlreiche Gratulationen zu seinem 45. Geburtstag ins Haus flatterten, freute sich in Kirchbichl ein „Tiroler Bua“ über einen idealen Einstand bei der WSG:

Kaum am Feld, war Tobias Anselm mit einer Balleroberung an der Entstehung des 2:1 beteiligt, um in der Schlussphase mit einem feinen Lupfer den 3:1-Endstand gegen Regionalliga-Mitte-Club St. Anna/Aigen zu fixieren. „Das ist echt geil gelaufen“, meinte der 20-Jährige am Tag danach. „Ich hab’ mich riesig auf das Match gefreut. Die Mannschaft ist ein cooler Mix aus Alt und Jung.“ Und auch von Trainer Silberberger gab’s Lob: „Bei ihm sieht man einfach die Red-Bull-Schule, außerdem ist er topfit.“

Das Leihgeschäft – der offensive Mittelfeld-Mann unterschrieb zuvor einen Kontrakt bis 2023 beim LASK – soll zwei Gewinner bringen: erstens die WSG, die sich zusätzliche, einheimische Qualität ins Boot holte, und zweitens Anselm, der sich wertvolle Spielpraxis auf hohem Niveau erhofft: „Die WSG kann für mich ein Sprungbrett sein. Ich will Minuten und Erfahrungen sammeln.“

Dass bei seiner Einwechslung „Anselm“-Sprechchöre von der Haupttribüne hallten, hat auch der 20-Jährige staunend registriert: „Das ist das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist. Das hat mich natürlich motiviert.“ Als Dank gab’s das Debüt-Tor.

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Auf Wacker wartet noch viel Arbeit vor Meisterschaftsstart

Mit einem Doppelpack im ersten Pflichtspiel war Flo Jamnig maßgeblich am 3:1-Cup-Erfolg des FC Wacker in Schrems beteiligt. „Ein perfekter Einstand. Die Farben Schwarz-Grün und Florian Jamnig – das passt einfach“, erklärte der 29-Jährige nach dem Aufstieg in die zweite Runde. Mit einem perfekt geschossenen Freistoß ins Kreuzeck sorgte Jamnig, der im Sommer aus Altach zu seinem Stammverein zurückkehrte, für die Wende beim ASV Schrems. „Ein typisches Pokalspiel, in dem wir uns das Leben mit dem Rückstand schwermachten. Aber stark war dann unsere Reaktion auf das 0:1“, bilanzierte der Wacker-Rückkehrer nach dem Saisonauftakt.

Gleich im ersten Pflichtspiel erzielte Wacker-Rückkehrer Flo Jamnig einen Doppelpack.
© gepa

Nach zwei Wochen Vorbereitung blickt Jamnig unter dem neuen Trainer Daniel Bierofka hoffnungsfroh in die Zukunft: „Einstellung und Energie auf dem Platz sind super. Außerdem passt die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.“ In den kommenden zwei Wochen bis zum Meisterschaftsstart in Kapfenberg muss aber noch gehörig am Profil der neuformierten Mannschaft gefeilt werden. Zwei Testspiele stehen noch auf dem Programm – am kommenden Freitag gegen den FC Südtirol und am Samstag gegen Türkgücü-Ataspor München. (t.w./w.m.)


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