Zwei Urlauber nach 13-Stunden-Tour auf Großglockner von Bergführern gerettet

Von 6 Uhr morgens bis 19 Uhr abends waren zwei Deutsche am Montag von der Stüdlhütte auf den Großglockner am Weg – unter schwierigen Bedingungen. Am Abend war das Wetter dann so schlecht, dass sie sich den Abstieg nicht mehr zutrauten. Ein Hüttenwirt und eine Bergführerin mussten ausrücken.

Blick auf den Großglockner. (Symbolbild)
© Brunner Images / Brunner Philipp

Lienz – Zwei deutsche Urlauber mussten am Montagabend am Großglockner einen Notruf absetzen. Schon der Aufstieg von der Stüdlhütte (2802 Meter) auf den Gipfel gestaltete sich wegen der Witterungsverhältnisse schwierig. Nach 13 Stunden kamen sie um 19 Uhr oben an. Dann stellte das Paar fest, dass es den Abstieg zur Adlersruhe alleine nicht mehr schafft.

Ihre Tour über den vereisten Stüdlgrat hatten der Mann (35) und die Frau (26) bereits um 6 Uhr morgens gestartet. Sie waren nach Polizeiangaben entsprechend ausgerüstet und hatten Klettererfahrung. Nachdem sie den Gipfel am Abend erreichten, besserte sich das Wetter nicht. Darum riefen sie einen Freund an, der wiederum die Bergrettung kontaktierte. Wenig später stiegen der Hüttenwirt sowie eine Bergführerin von der Adlersruhe (3454 Meter) in Richtung Gipfel auf. Sie trafen die beiden Bergsteiger im Bereich des Eisleitls auf 3675 Metern Seehöhe an und begleiteten sie zurück zur Schutzhütte.

Die Urlauber waren erschöpft, blieben aber unverletzt. (TT.com)

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